Blair will Brown als Nachfolger
publiziert: Freitag, 6. Jan 2006 / 12:54 Uhr

London - Der britische Premierminister Tony Blair hat sich erstmals öffentlich für Finanzminister Gordon Brown als seinen Nachfolger ausgesprochen.

Gordon Brown muss sich gegen die Opposition aus Konservativen und Liberalen profilieren.
Gordon Brown muss sich gegen die Opposition aus Konservativen und Liberalen profilieren.
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Das vermied der Regierungschef bisher immer. Zwar hatte Blair bereits angekündigt, kein viertes Mal zur Wahl anzutreten, eine ausdrückliche Unterstützung des parteiinternen Favoriten Brown war von ihm bislang aber nie zu hören. «Ich bin absolut glücklich damit, dass Gordon mein Nachfolger sein wird», sagt Blair im Boulevardblatt «Sun».

«Er muss wissen, dass er mich ablösen wird, und das ist richtig so», fügte der Chef der Labour-Partei hinzu. Blair hat im Mai vergangenen Jahres zum dritten Mal in Folge die Wahlen gewonnen. Seither wird in Grossbritannien viel darüber spekuliert, wann er den Weg für Brown freimacht.

Mittelfristiger Rücktritt

Viele Experten gehen davon aus, dass Blair nach zwei Jahren und damit ungefähr zur Hälfte der laufenden Legislaturperiode zurücktritt. Blair bekräftigte in dem Interview jedoch, dass er zunächst sein radikales Reform-Programm durchziehen wolle, bevor er abtrete.

Die Anhänger Browns verlangen von Blair, dass er seinem Nachfolger rechtzeitig die Chance gibt, sich gegen die Opposition aus Konservativen und Liberalen zu profilieren. Die Konservativen haben kürzlich mit David Cameron einen neuen, jungen Parteichef ins Rennen geschickt.

(ht/sda)

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