Einsprüche bereits angekündigt
Blatter und Platini erhalten Urteilsbegründung
publiziert: Samstag, 9. Jan 2016 / 14:11 Uhr
Blatter als gesperrter FIFA-Präsident (r.) und Platini, der ebenso gesperrte Präsident der UEFA, haben nun drei Tage Zeit zu erklären, ob sie in Berufung gehen wollen. (Archivbild)
Blatter als gesperrter FIFA-Präsident (r.) und Platini, der ebenso gesperrte Präsident der UEFA, haben nun drei Tage Zeit zu erklären, ob sie in Berufung gehen wollen. (Archivbild)

Sepp Blatter und Michel Platini können nun gegen ihre Sperre von acht Jahren durch die FIFA-Ethikkommission vorgehen. Beide Funktionäre erhielten am Samstag die schriftliche Urteilsbegründung.

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Blatter als gesperrter FIFA-Präsident und Platini, der ebenso gesperrte Präsident der UEFA, haben nun drei Tage Zeit zu erklären, ob sie in Berufung gehen wollen. Dem schliesst sich eine Frist von weiteren sieben Tagen an, in der die Berufung schriftlich begründet werden muss.

Beide Funktionäre hatten bereits Einsprüche angekündigt. Blatter erklärte nach der Urteilsverkündung im Dezember, sowohl beim Berufungskomitee der FIFA als auch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch einzulegen. Auch ein Einspruch bei zivilen Schweizer Gerichten ist nach Auffassung von Blatters Anwälten möglich. Die FIFA hatte Platini darauf hingewiesen, dass er vor einem Gang vor den CAS zunächst vor das FIFA-Berufungskomitee ziehen müsse.

Blatter und Platini waren vergangenen Monat für jeweils acht Jahre gesperrt worden. Grund war eine Zahlung von zwei Millionen Franken aus dem Jahr 2011 von der FIFA an Platini. Blatter hatte dies als verspätetes Gehalt wegen Platinis Tätigkeit als Präsidentenberater in den Jahren 1999 bis 2002 erklärt.

(asu/Si)

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