Blitzartige Entstehung des Universums
publiziert: Samstag, 18. Mrz 2006 / 09:03 Uhr / aktualisiert: Samstag, 18. Mrz 2006 / 09:23 Uhr

Washington - Neue Spuren des Urknalls deuten darauf hin, dass das Universum in Bruchteilen einer Sekunde aus einem Kügelchen entstanden ist.

Nach dem Urknall soll sich das All langsam immer weiter ausgedehnt haben.
Nach dem Urknall soll sich das All langsam immer weiter ausgedehnt haben.
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Forscher schlossen dies aus Messungen der kosmischen Mikrowellen-Strahlung, erklärte die US-Raumfahrtbehörde NASA. In mehreren US-Universitäten wurden demnach drei Jahrgänge der Daten eines Satelliten zur Messung der kosmischen Mikrowellen- Strahlung ausgewertet.

Die gefundenen Spuren, die für Astrophysiker ebenso aufschlussreich sind wie Fossilien für Biologen, stammen aus einer Zeit etwa eine Million Jahre nach dem Urknall. Der Urknall ereignete sich vor etwa 13,7 Milliarden Jahren.

Überbleibsel des Urknalls

Die Spuren sind Überbleibsel der enormen Hitze des Urknalls. Nach der Ausdehnung und der Abkühlung des Universums ist diese noch als leichte Abweichung in der Mikrowellen-Strahlung erkennbar.

Die Funde sind der erste direkte Beleg für eine vor über zwei Jahrzehnten aufgestellte kühne Theorie. Die vom US-Wissenschaftler Alan Guth vorgebrachte These besagt, das Universum sei in Milliardstel-Bruchteilen einer Sekunde aus einem winzigen Kügelchen rasend schnell auf einen Umfang von rund einem Meter gewachsen.

Erst danach dehnte sich das All nach den Gesetzmässigkeiten der Allgemeinen Relativitätstheorie in Jahrmillionen langsam immer weiter aus.

(bert/sda)

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