Blocher fordert Schmid zum Parteiaustritt auf
publiziert: Sonntag, 8. Jun 2008 / 12:05 Uhr

Bern - Bundesrat Samuel Schmid solle die SVP verlassen, wie er dies angekündigt hat, sagt alt Bundesrat Christoph Blocher. Der Präsident der SVP Schweiz, Toni Brunner, gibt sich versöhnlich und lässt die Tür für Schmid offen.

Bringt EMS Chemie ins Spiel: Christoph Blocher.
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Bundesrat Schmid habe doch deutlich den Parteiaustritt erklärt, sagte SVP-Vizepräsident Christoph Blocher in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Und weiter: «Wenn man immer verspricht, wir gehen raus, soll man das auch mal wahrmachen.»

SVP-Präsident Toni Brunner hingegen sagte in einem Interview mit der Zeitung «Sonntag», die Mutterpartei könnte Samuel Schmid wieder aufnehmen. «Gefordert wäre auf jeden Fall ein Bekenntnis zum Programm der SVP Schweiz.»

Sämtlichen Forderungen der Abtrünnigen aus Bern erteilt Brunner eine klare Absage. «Es ist nicht die Zeit, Bedingungen zu stellen», sagte er in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». So sei der Rückzug Blochers weder in der Partei noch in der Fraktion ein Thema.

«Blocher braucht es noch so lange wie irgendwie möglich», sagte Brunner in der Zeitung «Sonntag». «Dass er sich weiter für die SVP engagieren will, ist ein grosses Glück, und dafür bin ich dankbar.»

Einfluss auf Investitionen der EMS-Chemie

Blocher sagte im «Sonntags-Blick» zudem, die Vorgänge rund um seine Abwahl aus dem Bundesrat könnten auch einen Einfluss haben auf die Investitionstätigkeit der Ems-Chemie im Kanton Graubünden. «Man kann jetzt nicht alle Bündner strafen, nur weil eine von ihnen versagt hat», erklärte der frühere Justizminister.

«Aber wenn man investiert, investiert man immer auch emotional. Die Vorgänge haben die Liebe meiner Kinder zu Investitionen im Kanton Graubünden wohl nicht gerade erhöht», sagte Blocher.

Calmy-Rey: «Die Hunde bellen»

Auf den Bundesrat hätten die Turbulenzen in der SVP keine Auswirkungen, sagte Bundesrätin Micheline Calmy-Rey gegenüber der «NZZ am Sonntag». Seit Monaten beschäftige die SVP das Land mit ihren Problemen. Aber die Regierung arbeite weiter, und sie arbeite gut. «Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.»

Wenn Bundesrat Schmid seine angekündigten Austritt aus der SVP wahrmache, hätte dies keine grossen Konsequenzen, sagte Calmy-Rey: «Die Probleme, die die SVP hat, ändern unser System nicht.»

(ht/sda)

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60-er Jahre
Sie haben mir gestern einen unterhaltsamen Nachmittag beschert, weil ich dank Ihrer Gedanken eine Zeitreise in die 60-er Jahre unternommen habe. Ich habe nur mit den Händen gearbeitet (Maler-Pinsel), hatte den Kopf frei.
Die politischen Idole eines Jungen oder eines Mädchens unterscheiden sich in den Teenagerjahren wahrscheinlich schon. Ich erinnere mich nur an ein einziges grosses politisches Idol in jener Zeit und das war John F. Kennedy. Ich kann mich weder daran erinnern, wer damals Bundesrat war, noch wer in den Nachbarländern das Sagen hatte. Der Name Adenauer sagt mir natürlich etwas, und dann gabs noch den Willy Brandt. Wenn ich in den Geschichtsbüchern blättere, kommt natürlich vieles wieder hoch.
Ich will damit sagen, dass Kennedy einen solchen Eindruck machte, weil er ein Strahlemann war, der Optimismus ausstrahlte und sein Volk nicht mit dem Holzhammer regierte. Dass er einen 3. Weltkrieg verhindern konnte, wurde uns damals auch vermittelt.
Ich kann mich noch genau erinnern, wo ich mich befand, als die Nachricht von seinem Tod bekannt wurde und ich denke, das geht jedem so, der es miterlebte. Ich habe gelesen, dass dieselbe Reaktion auch beim Tod von Prinzessin Diana beobachtet werden konnte. Beim Tod von nahestehenden Personen wie Verwandten, guten Freunden, ist dieses sich Erinnern selbstverständlich.
Am Lack vom schönen Bild Kennedys wurde seitdem arg gekratzt und wir wissen heute noch nicht genau, was damals in Dallas passiert ist und wer die Finger im Spiel hatte.
Die Geschichte beweist, dass das Volk die Friedensstifter nach ihrem Tod mehr verehrt als die Politiker, die ihm diktatorisch ihren Willen aufzwingen wollten, selbst wenn diese es nach ihrem Ermessen für gerechtfertigt hielten. Letztere bleiben nur in unguter Erinnerung.
Ich wünsche Ihnen einen guten Tag!
Nur Mut!
Handyman, wenn Sie über BB, d.h. Brunner und BLocher, hier etwas Nettes sagen, werden Sie den heiligen Zorn der Gerechten zu spüren bekommen. Da erfahren Sie mit schlagenden Argumenten, wiesehr Sie doch auf dem Holzweg sind. Nehmen SIe's mit Humor, denn wie sagt der deutsche Kabarettist Pispers so schön: "Wenn das Feindbild klar ist, hat der Tag Struktur!"

PS: Das "strammer Demokrat" würde ich als Kompliment auffassen. Weit weniger volksnah und worttreu zeigt sich nämlich heute das Schweiz. Parlament: nun kommt doch die Päcklilösung vors Volk? Wozu denn eine Abstimmung, ausser einem JA liegt diesmal nix drin. Aber dafür dürft ihr dann nächstes Mal an die Urne, wenns um das besonders wichtige Traktandum "Kroatien" geht.
Danke für die Hilfe
Natürlich, Lysistrata, so hiess die Frau im Theaterstück, das am Gymnasium aufgeführt wurde, das meine Tochter besucht hatte.
Ich melde mich später nochmals zu Ihren anderen Gedanken, bin gerade ziemlich beschäftigt.
Lysistrata
Es handelt sich bei dem Frauenstreik in Athen um eine Komödie von Aristophanes: Lysistrata.
Der erste Mensch, den ich kenne, der gesagt hat: "Ich weiss, dass ich nichts weiss" war der grosse Philosoph Sokrates. (Zu einer anderen Stellungnahme von Ihnen)

Das letzte Votum (Oberversager) von Handyman habe ich gar nicht recht verstanden. Was wollte er mit Stalin? Wusste er vielleicht nicht, dass Mao und Che Guevara sich zur Linken zählten? Vielleicht muss ich damit rechnen, dass er links von extrem links nicht unterscheiden kann und auch sonst vielleicht nicht so gut informiert ist.

Die neusten Forschungen scheinen darauf hin zu weisen, dass weder Lenin noch Stalin Marx jemals richtig verstanden hatten, also gar nicht zur Linken gezählt werden können, das waren reine Machtmenschen. Wenn wir aber schon mal bei Links sind:
Was ich nie vergessen werde ist die Tatsache, dass die einzige Partei, die den Mut hatte, offen und geschlossen gegen das "Ermächtigungsgesetzt" der N* (nicht erlaubtes Wort)s zu stimmen, die SPD war und das bereits schon unter Lebensgefahr, wie sich dann herausstellte.
Mit den Jungen Leuten ist das so eine Sache. Ich war in meiner Jugend ein grosser Verehrer der grossen Europäer De Gasperi, Adenauer und Schumann, das waren meine politischen Idole. Aber sonst war ich auch ziemlich unbedarft und habe so manchen Mist daher geredet. Daher staune ich immer wieder über meine drei Söhne. Wie reif die bereits jetzt schon über alles denken und mir in vielen Dingen schon voraus sind. Wenn ich denen zuhöre, ist es mir nicht so bange um die Zukunft.
Zu der Thematik Blocher werde ich jetzt nichts mehr schreiben, so viel Aufmerksamkeit und Ehre hat hat er nicht verdient.
Steuern
Lieber Handyman, in meinem Kanton regiert die SVP, in Zürich haben die Linken das Sagen. Obschon eine Stadt von der Grösse Zürichs gewiss mehr Sozial- und Infrastrukturkosten etc. hat als mein ländlicher Kanton, sind die Steuern dort wesentlich tiefer! Das ist auch ein Teil der Wahrheit:
Richtig, Stalin und Lenin hatte ich vergessen, aber es scheint Ihnen entgangen zu sein dass auch Mao und Che Guevara Linke waren! Meine Liste war gar nicht so einseitig! Alles morsche, holzwurmverseuchte Ikonen!
Dass Herr Blocher einen Betrieb gut führte, bestreitet ja niemand. Ich schrieb ja ganz deutlich, er sei ein politischer Versager.
Und wegen der Wahrheit: Natürlich sehe ich auch das, was gut lief im Dep. Blocher. Nur wenn man das Ganze ansieht und abwägt, ist diese Aera negativ! Und zwar in jeder Beziehung. Nicht einmal einen Nachfolger mit Format hat er sich ausgesucht, sondern eine Marionette. Wenn Herr Blocher mal nicht mehr die Fäden zieht, liegt diese Marionette bewegungslos am Boden. Das sehen sogar viele SPV Leute mit ein wenig Krips und viele Bauern auch so!
Die Bundesratswahlen waren im November 2007! Und Sie, als strammer Demokrat können’s noch immer nicht akzeptieren, hallo, werden sie mal wach!
Lehrerin
Vielen Dank für die Verbesserung,Sie Intelligenzbestie!
Ende.
Handyman
Oberversager
Jeder behauptet von sich,die Wahrheit zu sagen,nur ,die linken lügen uns was vor,um
uns noch mehr Steuergelder abzuzocken,und dann heisst es immer wieder,"Gleich-
berechtigung für alle",so ein Riesensch.......
Zu Ihrer 2.Frage: Bitte,nicht die Wörter verdrehen,!Stalin tönt vielleicht nicht schlecht,oder?????????
Handyman
Ball ist im Out gelandet
Ihr Ball ist im Out gelandet, also schlage ich vor, wir beenden das Spiel, denn ich bin müde, ihn dauernd aufzuheben.
Niemand hindert Sie daran, Ihr grosses Vorbild, Ihren Führer, zu verehren, verlangen Sie einfach nicht von allen anderen, dies auch zu tun und Ihre Meinung zu teilen.
Noch ein Tipp: Wenn Sie nach dem Komma einen Leerschlag machen, kann man Ihren Artikel besser lesen. Sie meinten Paragraphen, nicht wahr? War wohl nur ein Tippfehler.
Themistokles
Der Mann scheint wirklich verbannt worden zu sein, sonst wäre sein Name uns viel geläufiger. Ich habe die Geschichte nicht gekannt, vielen Dank für die Info.
Eine andere Begebenheit aus der griechischen Geschichte ist mir aber in den Sinn gekommen in den ersten Tagen nach der Bundesratswahl, als unsere Ratsherren glaubten, Frau Widmer Schlumpf einfach so aus dem Sessel kippen zu können.
Als sich dann die Frauen formierten und den Bundesplatz belagerten, ja selbst Nonnen meldeten sich zu Wort. Da erinnerte ich mich an die Geschichte von den griechischen Frauen, die mit einem Verweigerungsstreik, sprich Liebesentzug, ihre Männer dazu zwangen, einen Krieg zu beenden. Leider kann ich mich im Moment überhaupt nicht mehr an den Namen der Anführerin erinnern, der Groschen ist bei mir noch nicht gefallen. Aber Sie kennen wahrscheinlich die Geschichte.
Ich dachte also, das sollten gewisse Frauen mit ihren Schweizer Männern, die so stur sind auch tun, bis wieder Vernunft einkehrt. Ob es etwas nützen würde?
Unternehmer
Bitte Valerie,machen Sie in die Hose!!!
Seltsam,um was geht es hier eigentlich?
Gibt es einen Parographen,indem steht,nur wer einen PC bedienen kann ist auch fähig sich Chef zu nennen?
Ein Unternehmen besteht nicht allein aus PCs,es braucht vielleicht auch noch andere Qualitäten,zum Beispiel Führung,Organisation,Teamgeist,mentale Stärke,etc.
Blocher hat über 25 Jahre ein gigantisches Unternehmen geleitet und zwar erfolgreich,hat in den Krisenjahren keinen Angestellten entlassen,nicht wie die
Banken oder andere Grosskonzerne!
Darum finde ich es absolut zum Ko..........wenn unwissende,oder aber Leute die von sich so selbsteingenommen sind,einen solchen Quatsch veröffentlichen!
Handyman
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