Blocher will klagen
publiziert: Samstag, 30. Aug 2008 / 16:20 Uhr / aktualisiert: Samstag, 30. Aug 2008 / 16:45 Uhr

Bern - Im Nachgang zur Affäre Blocher-Roschacher kündigt der frühere Bundesrat Christoph Blocher eine zivilrechtliche Klage und eine Strafklage an. Im Visier hat er GPK-Subkommissionspräsidentin Meier-Schatz, weitere GPK-Mitglieder und die Bundesanwaltschaft.

Immer noch nicht verwunden: Christoph Blocher will die GPK-Subkommissionspräsidentin Meier-Schatz verklagen.
Immer noch nicht verwunden: Christoph Blocher will die GPK-Subkommissionspräsidentin Meier-Schatz verklagen.
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Am 5. September werde er in Bern eine Medienkonferenz abhalten, kündigte Blocher auf «teleblocher» an. An dem Tag jähre sich der «unglaubliche Versuch der Geschäftsprüfungskommission und der Bundesanwaltschaft, im Zusammenspiel mit dem Bundesrat dem Justizminister eine Verschwörung gegen den Bundesanwalt anzudichten».

Es sei von Anfang an ein Komplott gewesen, um ihn, Blocher, aus dem Bundesrat zu entfernen. «Heute weiss man, dass alles nicht wahr ist.» Nun werde er deswegen eine zivilrechtliche Klage wegen Persönlichkeitsverletzung einreichen.

Diese werde sich gegen Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz (CVP/SG) als Präsidentin der GPK-Subkommission und den GPK-Präsidenten Jean-Paul Glasson (FDP/FR) richten.

Mörgeli mit Strafklage

Andere «treibende Kräfte» in der GPK, die Nationalräte André Daguet (SP/BE) und Hugo Fasel (CSP/FR), seien auch betroffen, ebenfalls die beiden damaligen stellvertretenden Bundesanwälte Michel-André Fels und Claude Nicati.

Nationalrat Christoph Mörgeli (SVP/ZH) werde zudem in der Angelegenheit eine Strafklage einreichen, kündigte Blocher weiter an. Bei welchen Instanzen die Klagen eingereicht werden sollen, liess er offen.

Es stelle sich allerdings die Frage, ob wegen der Strafklage die Immunität der Betroffenen aufgehoben werde und ob die zivilrechtliche Klage überhaupt zugelassen werde, sagte Blocher.

(fest/sda)

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Nun, nein
Das wäre dann eher Ihre Argumentation gewesen. Es git immer nur darum, dass alles von rechts gleich als faschistisch dargestellt wird und man damit auch viel Gutes verhindert und nicht mehr zur Sprache bringt.
Wie kommen Sie darauf?
Das hiesse ja im Umkehrschluss, Sie hielten alle 41% der damaligen deutschen Wähler für N* (nicht erlaubtes Wort)s! Für den Vergleich hätte ich auch die letzten italienischen Wahlen nehmen können, da ging es auch um einen Populisten, wäre auch viel schlauer gewesen, aber nicht so spektakulär.
Unterstellung...
wie sie ständig der SVP braunen Inhalt unterstellen... ich hasse die N* (nicht erlaubtes Wort)keule! Damit punktet man einfach nur, wenn einem die Argumente ausgehen.
Die Tücken des Versorgerstaats
Das arme Huhn wird sich noch alle Federn selbst ausrupfen - wenn es sähe, was es mit seinem Eigensinn doch anrichtet :-))) wirklich zu drollig, wie jeder doch eine Geschichte mit seinen Augen liest und jeder was anderes herauspickt bzw. hineinliest :-)

Der Volksmund weiss dass: "In jedem Scherz liegt ein Körnchen Wahrheit", also darf schon das eine oder andere "unterstellt werden" :-))

Powerfan - eigentlich zweifle auch ich etwas am Ende der Geschichte - es gibt wahrscheinlich wenige "bunte Vögel", die untertauchen und ihr Ding halt trotz allen Hindernissen, subversiv und tapfer, als Einzelkämpfer durchziehen. Die meisten werden sich denken - was solls, der Bauer ernährt mich ja sowieso, ist zwar Einheitsbrei, bzw. -Korn, dafür lebt sichs bequem, sorgenfrei und gratis. Dass die Hühner im Suppentopf oder am Rost enden will da niemand wahrhaben ;-).

Irgendwann resigniert auch das initiativste Huhn und begräbt seine Träume von Freiheit, Ruhm und Unternehmertum.
Ich habe das Huhn doch nur gefragt!
Sie konstruieren doch da etwas hinein, was ich nur im Spass mal so gefragt habe. Zu einem Huhn gehören doch auch Hähne, oder etwa nicht? Und die machen doch gerne Politik!
Was macht das Huhn, wenn es mal krank wird?
Was macht es bei Unwetter, hat es Hagelversicherung z. B.
Auf alle diese Schicksalsfragen, weiss das Huhn nicht viel zu sagen!
Das mit den faschistischen Zügen will ich mal als Fehlinterprtation ansehen, ich meinte das mit der Politik und dem Büro nämlich sarkastisch und ich bin gar nicht der Meinung, dass man es so machen müsse, sondern dass es meistens so läuft!

Und nehmen Sie doch nicht alles so tierisch ernst, verehrter powerFan , Sie scheinen ja ganz verbissen darauf zu sein, alles in seine Einzelteile zu zerlegen.
Nein, nein
das war gar nicht meine Absicht, es ging lediglich darum, zu zeigen, wie es kommen könnte, wenn Populisten Politik machen. Auf den politischen Inhalt habe ich absolut nicht gezielt, sehen Sie, das finde ich jetzt als Unterstellung!
komplette Missdeutung...
der Geschichte, lieber Magnus. Das kleine Huhn wollte sozial alles teilen und musste alles selber machen. Es verdiente da dran auch nichts sondern backte sich Brot. Da es alles alleine machte, dürfte es auch entscheiden, was es mit dem Brot machen will.

Zudem muss das kleine Huhn nicht in den Hindukusch reisen, um das zu ernten, was es sät: USA! Da funktioniert das noch und ich denke, das Huhn wäre mit seiner Einstellung wirklich glücklich. Wieso auch nicht? Nun vielleicht ist es auch in ein kommunistisches Land geflüchtet, wo jeder ja für jeden arbeitet und hilft (etwas utopisch das zu glauben, aber ja...) und das rote Huhn auch hinpassen würde. Auf alle Fälle wäre es dort glücklicher als hier, wo es ausgenutzt und auch noch kontrolliert und zum Teilen gezwungen wurde. Wieso denken sie gleich, es muss an einem anderen Ort unglücklich sein?

Wieso ging das Huhn nicht in die Politik? Nun wahrscheinlich hatte es zuviel zu tun mit Arbeit. Nicht jeder hat Zeit sich auch noch um die Politik zu kümmern und wenn man es nicht selber macht, welchen Partner soll man wählen? Mit dem ganzen Aufwand wären vielleicht nur noch 2 Brote entstanden.

Ausserdem zeigt ihre Deutung nun wirklich faschistische Züge auf, obwohl das Huhn doch eigentlich sehr sozial war. Sie sind ein wandelnder Widerspruch, wenn es um Politik geht.
Die NSDAP...
und die SVP sind trotz allem Grundverschieden und ich glaube mich wieder mal zu verlesen, lieber Magnus, dass sie das tatsächlich immernoch als Fakt aufführen. Sie beleidigen 30% der stimmenden Bürger und stellen diese in die Faschistenecke. Sie werden es wohl nie lernen: Die N* (nicht erlaubtes Wort)keule ist die letzte Waffe der Argumentlosen.
Ich liebe Geschichten
und so habe ich seit langer Zeit mal wieder etwas von logine gelesen. Die Geschichte ist ja schön, aber ist das Huhn auch glücklich? Drum ein paar Fragen an das Huhn:
Kleines Huhn, weshalb batest du um Hilfe ohne einen Lohn anzubieten? Die Kühe, die Schweine, die Gans und die Ente währen vielleicht gar nicht abgeneigt gewesen, bei dir für einen guten Lohn zu arbeiten, und hätten dann bei dir Brot kaufen können. So hättest du sie von dir abhängig machen können?
Und weshalb hast du es versäumt, dich um die Politik zu kümmern, hättest doch die Hähne bitten können, ein Parlament und eine starke Hühnerlobby zu bilden. Dann hättest du die anderen Tiere noch mehr im Griff gehabt!
Jetzt sitzt du irgendwo und krampfst und krampfst nur für dich allein und wenn einmal das Wetter ein Jahr verrückt spielt, dann hast du nicht einmal etwas zum Picken!
Hättest du nur ein wenig nachgedacht, dann sässest du jetzt in einem schönen Büro und würdest die anderen für dich arbeiten lassen und alle lägen dir zu Füssen, oder wären zumindest auf irgend eine Art von dir abhängig.
Jetzt hockst du so ganz isoliert irgendwo an einem Ort, wo niemand hinkommt, krampfst völlig für dich alleine, legst Eier, die niemand kaufen will, denn jeden Tag ein Ei, so viel Nachwuchs würde dich ja völlig überfordern. Hast vielleicht noch einen Hahn, der dich langsam aber sicher anfängt zu nerven. Und was machst du, wenn du mal krank wirst und vielleicht ein Jahr nicht arbeiten kannst? Wie findet denn der liebe Onkel Doktor zu dir? Und wie willst du den bezahlen? Hast ja nur dein Brot und vielleicht noch ein paar Eier! Was ist das für ein Leben? Kleines Huhn, was nun?
nachdenken
Deutschland wählte die NSDAP bei den letzten freien Wahlen vor der Machtergreifung mit 41% der Stimmen.
Die SVP erreichte rund 30% der Stimmen.
Deutschland war in grosser wirtschaftlicher Not, der Schweiz geht es hervorragend:
Was das zeigt, lohnt ebenfalls des Nachdenkens.
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