Blockfreien-Gipfel in Kuala Lumpur eröffnet
publiziert: Montag, 24. Feb 2003 / 12:46 Uhr

Kuala Lumpur - Staats- und Regierungschefs sowie Diplomaten aus den 114 Staaten der Blockfreien-Bewegung haben sich in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur getroffen. Auf dem Programm stehen Gespräche zu Irak, Nordkorea und dem Kampf gegen den Terrorismus.

Der indische Premierminister Atal Behari Vajpayee.
Der indische Premierminister Atal Behari Vajpayee.
Zum Auftakt des Gipfeltreffens richtete der malaysische Regierungschef Mahathir Mohamad scharfe Kritik an die westliche Welt. Insbesondere die Irak-Politk der USA ist ihm ein Dorn im Auge.

Es gehe nicht mehr um einen Kampf gegen den Terrorismus, sondern um die weltweite Vorherrschaft, sagte Mahathir bei der Eröffnung des zweitägigen Gipfels in Kuala Lumpur.

Mahathir war im vergangenen Mai noch ausdrücklich von US-Präsident George W. Bush für seinen Beitrag im Antiterror-Krieg gewürdigt worden. Er übernahm nun offiziell den Vorsitz der Blockfreienbewegung.

Zuvor hatte Mahathirs Vorgänger, der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki, die USA in seiner Eröffnungsrede vor einem Irak-Krieg gewarnt. Zugleich ermahnte er die Regierung in Bagdad zur Zusammenarbeit mit dem UNO-Sicherheitsrat.

Für den Blockfreien-Gipfel in Kuala Lumpur haben etwa 60 Staats- und Regierungschefs ihre Teilnahme zugesagt. Unter ihnen der indische Premierminister Atal Behari Vajpayee, der pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf und Kubas Revolutionsführer Fidel Castro.

Zur Gruppe der blockfreien Staaten, die sich während des Kalten Krieges gründete, zählen Entwicklungs- und Schwellenländer vor allem aus dem Nahen Osten, Asien, Afrika und Lateinamerika, unter ihnen auch Irak, Iran und Nordkorea.

Zum Abschluss des zweitägigen Gipfels ist eine gemeinsame Erklärung der 114 Mitgliedstaaten geplant. Am und um den Tagungsort herum sind rund 8000 schwer bewaffnete Sicherheitskräfte im Einsatz.

(bert/sda)

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