Blogger, Anglizismen und das eigene «Ich»
publiziert: Dienstag, 29. Apr 2008 / 09:10 Uhr

Dortmund/Zürich - Studierende der International School of Management (ISM) haben untersucht, inwiefern sich Weblogs von journalistischen Kommentaren unterscheiden. Es wurden 1000 Texte, zur Hälfte Blogs, zur anderen Hälfte journalistische Kommentare, untersucht.

Blogs unterscheiden sich insbesondere durch die sprachliche Gestaltung von anderen Genres.
Blogs unterscheiden sich insbesondere durch die sprachliche Gestaltung von anderen Genres.
Dabei kristallisierten sich drei grundlegende Unterschiede heraus: Das Wörtchen «ich» ist in einem Blog-Eintrag im Durchschnitt zweimal enthalten. Da das Blog als eine Form des Internet-Tagebuch entstanden ist, sei dies auch nicht verwunderlich. In journalistischen Texten gilt es als unfein und wird daher sehr selten benutzt.

Auch englische Begriffe würden in Kommentaren in Zeitungen und Zeitschriften im Vergleich zum Blog sparsamer verwendet. Pro Eintrag in einem Blog zählten die Studenten im Schnitt mehr als acht Anglizismen. Ausserdem würden Autoren solcher Beiträge die Wichtigkeit ihrer Aussagen gerne mit einem Ausrufezeichen unterstützen.

Kurzgeschichten manchmal

Die Frage, ob Blogger mit Journalisten gleichzusetzen seien, ist nach Ansicht der Studentengruppe nicht eindeutig zu beantworten. «Es gibt kommentierende Blogs, die mit dem journalistischen Kommentar gleichgesetzt werden können, aber auch solche, die einer Kurzgeschichte ähneln - voller Phantasie, aber wenig journalistisch. Fest steht: Die Unterschiede in der sprachlichen Gestaltung sind fundamental,» fasst Seminarleiter Prof. Dr. Christoph Moss die Ergebnisse zusammen.

Im Rahmen der Studie wertete das Team Blogs aus, die im Ranking der Deutschen Blogcharts von Oktober 2007 Spitzenplätze belegten. Verglichen wurden sie mit Kommentaren aus zehn deutschsprachigen Leitmedien.

(Anja Zimmermann/teltarif.ch)

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