Zehn Prozent könnten betroffen sein
Bluthochdruck: Minitumore in Nebennieren schuld
publiziert: Dienstag, 6. Aug 2013 / 12:40 Uhr
Frühes Handeln gegen Bluthochdruck ist präventiv wichtig.
Frühes Handeln gegen Bluthochdruck ist präventiv wichtig.

Cambridge - Das Behandeln von winzigen gutartigen Tumoren in den Nebennieren könnte viele Fälle von Bluthochdruck verhindern, wie die University of Cambridge und das Addenbrooke's Hospital herausgefunden haben. Die Forscher gehen davon aus, dass bis zu zehn Prozent der Erkrankungen auf diese Tumore zurückzuführen sind.

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Laut der in Nature Genetics veröffentlichten Erhebung könnten damit junge Patienten vor einer lebenslangen Medikamenteneinnahme bewahrt werden. Ein hoher Blutdruck kann schwerwiegende Folgen haben und erhöht das Risiko eines Herz- oder Schlaganfalls. Die meisten Erkrankungen werden durch den Lebensstil hervorgerufen. Verantwortlich sind Rauchen und die Ernährung.

Wissenschaftler haben bereits herausgefunden, dass grosse Wucherungen in den Nebennieren den Blutdruck erhöhen können. Eine Entfernung dieser Tumore kann auch den Blutdruck senken helfen. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass auch viel kleinere Tumore in anderen Bereichen des Organs die gleichen Auswirkungen haben.

Behandlung bereits bei 30-Jährigen

Die Freisetzung des Hormons Aldosteron in den Nebennieren reguliert, das mehr Salz im Körper gespeichert wird und sich damit auch der Blutdruck erhöht. Rund fünf Prozent der Blutdruckerkrankungen sind auf grosse Tumore zurückzuführen. Die Mediziner argumentieren jedoch, dass die Entdeckung kleinerer Tumore bedeutet, dass viel mehr Menschen an einer Erkrankung leiden, die verhindert werden kann.

Laut Studienleiter Morris Brown ist auch ein doppelt so hoher Prozentsatz denkbar. Er geht eher von zehn Prozent aus. Das würde allein in Grossbritannien bedeuten, dass rund eine Mio. Menschen betroffen sind. Brown zufolge ist es von grosser Bedeutung, nicht bei Menschen über 50 Jahren anzusetzen, sondern bereits bei den 30-Jährigen. «Wenn wir das nicht tun, verpassen wir eine grosse Chance.»

(bg/pte)

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