Sie wollte ihn verlassen. - Da stach er blindlings zu:
Bluttat im Wohnhaus einer Politikerin: Frau mit Messerstichen getötet
publiziert: Mittwoch, 5. Apr 2000 / 19:06 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 6. Apr 2000 / 15:29 Uhr

Muttenz - Ein grauenhaftes Bild bot sich den in die Einzimmerwohnung an der Eptingerstrasse gerufenen Polizeibeamten: Eine Frau lag von unzähligen Messerstichen durchbohrt

In diesem Mehrfamilienhaus in Muttenz geschah die schreckliche Bluttat.
In diesem Mehrfamilienhaus in Muttenz geschah die schreckliche Bluttat.
Als die Kantonspolizei durch den Sanitätsdienst gerufen in die Einzimmerwohnung im Mehrfamilienhaus an der Eptingerstrasse 20 gerufen wurde war es bereits zu spät: Blutüberströmt lag die Leiche einer 36jährigen Frau im kleinen Appartement im vierten Stock. Ihre Brust war von unzähligen Messerstichen durchbohrt worden. Laut ersten Obduktionsberichten musste sie sofort tot gewesen sein.

Rasende Eifersucht
Verzweifelt sass da auch der Täter: Der stark angetrunkene 39jährige Freund der toten Schweizerin. Er gestand sofort, dass ihn seine Geliebte habe verlassen wollen. - Sie wollte die Beziehung abbrechen und ausziehen. Da habe ihn rasende Eifersucht gepackt und er habe die Kontrolle verloren. Wieder und wieder habe er auf sie eingestochen. Seiner Tat gereuig habe er dann den Sanittätsdienst gerufen. Der arbeitslose Schweizer, wurde sofort in Untersuchungshaft genommen.

Dubiose Gestalten
Die Nachbarn beschreiben ihn als dubiose Gestalt: "Er war immer schwarz gekleidet. Man sah ihn schon am Vormittag mit Bierflaschen ", sagt eine Hausbewohnerin, "Er war sehr unfreundlich, eine düstere Gestalt." Der Mann und seine Konkubine sind beide als ungepflegt, mit verfilzten Haaren und oft alkoholisiert aufgefallen. Im Haus registrierte man immer mal wieder lautstarke Streitigkeiten in der kleinen Wohnung. - Jetzt haben diese ihr schreckliches Ende gefunden.

(news.ch)

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