Überfall in Australien
Bombe am Hals entpuppte sich als Attrappe
publiziert: Donnerstag, 4. Aug 2011 / 16:11 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 4. Aug 2011 / 16:35 Uhr
Sprenstoffexperten befreiten die junge Frau. (Symbolbild)
Sprenstoffexperten befreiten die junge Frau. (Symbolbild)

Sydney - Bei dem dramatischen Überfall auf eine australische Millionärstochter hat sich die dem Mädchen um den Hals gehängte vermeintliche Bombe als Attrappe herausgestellt. Der Sprengsatz sei eine «sehr, sehr ausgeklügelte Täuschung» gewesen, teilte die Polizei in Sydney am Donnerstag mit.

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Die Polizei fahndete nach dem Täter, dessen Motiv für die Tat weiter unklar war. Offenbar deutete eine am Tatort hinterlassene Botschaft auf einen Erpressungsversuch hin, die Ermittler konnten dies aber nicht bestätigen.

Die aus einer der reichsten Familien Sydneys stammende 18-Jährige war am Mittwoch in ihrem Haus im Nobelvorort Mosman von einem Unbekannten überfallen worden, der die vermeintliche Bombe an ihrem Hals befestigte. Erst nach zehn Stunden gelang es Sprengstoffexperten der Polizei, die junge Frau von der Vorrichtung zu befreien.

Australiens Premierministerin Julia Gillard sagte, der Überfall sei wie aus einem Drehbuch entnommen. «Man würde nie erwarten, dass so etwas im echten Leben in Australien passiert», sagte sie.

 

(fkl/sda)

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