Bombendrohung: Couchepin verspätet nach Russland
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2003 / 07:21 Uhr

Bern - Bundespräsident Pascal Couchepin ist am frühen Mittwochmorgen nach Russland abgereist. Wegen einer Bombendrohung am Flughafen Bern-Belp war der Abflug um einige Stunden verschoben worden.

Couchepin soll in St.Petersburg auch mit der lokalen Regierung zusammentreffen.
Couchepin soll in St.Petersburg auch mit der lokalen Regierung zusammentreffen.
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Bundespräsident Couchepin nach Russland abgereist

BERN - Bundespräsident Pascal Couchepin ist am frühen Mittwochmorgen nach Russland abgereist. Wegen einer Bombendrohung am Flughafen Bern-Belp war der Abflug um einige Stunden verschoben worden.

Nach Angaben des Flughafendirektors Charles Riesen ging die telefonische Bombendrohung um 19.29 Uhr ein. Der Flughafen wurde in der Folge für rund eine Stunde geschlossen. Die Kantonspolizei Bern sei alarmiert worden. Sie habe das Flughafengebäude und die Umgebung eingehend abgesucht, dabei aber nichts Verdächtiges gefunden.

Um 3 Uhr konnte der Bundespräsident dann aber wie geplant seine Russlandreise antreten, wie Riesen auf Anfrage bestätigte. Höhepunkt des Besuches wird ein Treffen mit Präsident Wladimir Putin sein, das am Freitag stattfinden soll. Es ist das erste Treffen eines Mitglieds der Schweizer Regierung mit dem russischen Präsidenten, der seit drei Jahren im Amt ist.

Vor seinem Treffen mit Putin wird Couchepin der Stadt St. Petersburg aus Anlass ihres Gründungstages vor 300 Jahren die offiziellen Geschenke der Schweiz überreichen. Darunter befinden sich 100 Bahnhofsuhren. In der Stadt an der Newa sind auch Treffen mit der lokalen Regierung geplant.

(bsk/sda)

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