Bombendrohung: Couchepin verspätet nach Russland
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2003 / 07:24 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 9. Jul 2003 / 08:58 Uhr

St.Petersburg - Bundespräsident Pascal Couchepin ist am Mittwochmorgen verspätet in St. Petersburg, der ersten Station seiner Russlandreise, angekommen. Höhepunkt des Besuches ist ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

In St.Petersburg soll Couchepin auch mit der lokalen Regierung zusammentreffen.
In St.Petersburg soll Couchepin auch mit der lokalen Regierung zusammentreffen.
Es handelt sich dabei um das erste Treffen eines Mitglieds der Schweizer Regierung mit dem russischen Präsidenten, der seit drei Jahren im Amt ist. Das Gespräch soll am Freitag stattfinden.

Zuvor wird Couchepin der Stadt St. Petersburg aus Anlass ihres Gründungstages vor 300 Jahren die offiziellen Geschenke der Schweiz überreichen.

Darunter befinden sich 100 Bahnhofsuhren. In der Stadt an der Newa sind auch Treffen mit der lokalen Regierung geplant.

Bombendrohung

Wegen einer Bombendrohung am Flughafen Bern-Belp musste Couchepins Abflug am Dienstagabend um einige Stunden verschoben worden.

Nach Angaben des Flughafendirektors Charles Riesen ging die telefonische Bombendrohung um 19.29 Uhr ein.

Der Flughafen wurde in der Folge für rund eine Stunde geschlossen. Die Kantonspolizei Bern habe das Flughafengebäude und die Umgebung eingehend abgesucht, dabei aber nichts Verdächtiges gefunden.

Am Mittwochmorgen um 3 Uhr konnte der Bundespräsident dann seine Reise antreten, wie Riesen auf Anfrage bestätigte.

(bsk/sda)

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