Sprengsätze detonieren in Bangkok
Bombenexplosionen erschüttern Thailands Hauptstadt Bangkok
publiziert: Dienstag, 14. Feb 2012 / 18:49 Uhr
Blick auf Bangkok.
Blick auf Bangkok.

Bangkok - In der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind am Dienstag mehrere Sprengsätze detoniert. Bei einer Explosion wurde laut der Polizei ein vermutlich aus dem Iran stammender Mann schwer verletzt.

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Der Mann hatte selbst die Bombe geworfen, die ihm beide Beine abriss, wie die Polizei mitteilte. Vier weitere Menschen wurden bei den insgesamt drei Explosionen verletzt.

Zunächst ereignete sich eine Explosion in einem Haus in einem Wohngebiet im Osten von Bangkok. Als die Polizei dort eintraf, sah sie drei aus dem Haus fliehende Männer. Einer von ihnen schleuderte einen Sprengsatz auf ein Taxi, das nicht anhalten wollte.

Danach versuchte der Mann mit einer anderen Bombe die Polizisten zu treffen und löste eine dritte Explosion aus, die ihm selbst schwere Verletzungen zufügte. «Bei dem Verletzten wurde ein iranischer Personalausweis gefunden», sagte der Vizechef der Polizei von Bangkok, Pisit Pisuthisak.

Vor möglichem Angriff gewarnt

Die Polizei fand im Haus einen weiteren Sprengsatz und entschärfte ihn. Der Schwerverletzte wurde in einem Spital behandelt. Nach den beiden anderen Verdächtigen wurde die Fahndung aufgenommen.

Später wurde am Flughafen von Bangkok ein Iraner festgenommen, unklar blieb aber, ob es sich um einen der beiden Flüchtigen handelte. Die Motive der Verdächtigen waren unklar.

Polizeichef Phrewphan Damapong sagte, es habe eine «Warnung vor einem möglichen Angriff» gegeben. Es sei aber nicht bekannt gewesen, wo dieser sich ereignen sollte. Die iranische Botschaft sei kontaktiert worden, um an «Informationen» zu kommen.

Israel macht Iran verantwortlich

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak warf dem Iran umgehend vor, hinter den Explosionen in Bangkok zu stehen. «Der Anschlagsversuch in Bangkok zeigt einmal mehr, dass der Iran und seine Verbündeten weiter auf die Mittel des Terrorismus zurückgreifen», erklärte er.

Am Montag war bei einem Attentat im indischen Neu Delhi eine israelische Diplomatin schwer verletzt worden. In der georgischen Hauptstadt Tiflis wurde ein ähnlicher Anschlag nur knapp verhindert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf dem Iran vor, hinter den beiden Anschlägen zu stecken.

Der indische Innenminister P. Chidambaram sagte am Dienstag, der Autobombenanschlag auf die israelische Diplomatin sei von einem «gut ausgebildeten» Täter verübt worden. Er wollte sich aber nicht darauf festlegen, wer hinter dem Anschlag steht. Der Zustand der Diplomatin ist nach Angaben der Ärzte in Neu Delhi stabil.

(fest/sda)

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