Bormio-Splitter
publiziert: Freitag, 11. Feb 2005 / 21:55 Uhr

HEIRAT - UNWORT - KRITIK - VERSTEIGERUNG - REGELKUNDE

Martina Ertl wird im Juni heiraten.
Martina Ertl wird im Juni heiraten.
HEIRAT. Martina Ertl durfte in Bormio ihren Zukünftigen der Öffentlichkeit präsentierten. Die 31-jährige Deutsche wird im Juni heiraten. Ihr Auserwählter wurde bei der Startnummernauslosung spontan auf die Bühne gebeten. Einen Kuss später marschierten die beiden Händchen haltend wieder ab.

UNWORT. "Aggressiver Schnee" steht kurz vor dem Sieg der Wahl zum Unwort der Ski-WM in Bormio. Stephan Eberharter erklärte, was man sich unter aggressivem Schnee vorstellen muss. Es gibt ihn nur bei Temperaturen unter zehn Grad minus und er gibt Geräusche von sich, man erkennt ihn auch am Knirschen. Auswirkung für die Rennläufer: Die Kanten der Ski "beissen" dadurch leichter.

KRITIK. Der deutsche Frauen-Cheftrainer Wolfgang Maier bezeichnete die WM-Vergabe an Bormio und Santa Caterina als grossen Fehler. "Was hier passiert, ist extrem tödlich für den alpinen Skisport", sagte Maier am Freitag dem ARD-Hörfunk.

Eine WM in den kleinen italienischen Orten sei angesichts fehlender Infrastruktur nicht mehr zeitgemäss. Die geringe Zuschauer-Resonanz von weniger als 25´000 Besucher nach neun Rennen zeige, dass "man hier komplett versagt hat." Die Organisatoren hatten mit mehr als 100´000 Zuschauern für alle elf Wettbewerbe gerechnet.

VERSTEIGERUNG. Für einen wohltätigen Zweck liessen die Skistars in Bormio lieb gewonnene Dinge versteigern. Unter dem Motto "Ski für Leben" kamen rund 45´000 Euro zusammen.

Begehrtestes Stück war der Helm von Doppel-Weltmeister Bode Miller (USA), der 6500 Euro einbrachte. Gleich dahinter kamen die Ski von Alberto Tomba (5000 Euro), mit denen der Italiener 1996 bei der WM in der spanischen Sierra Nevada fuhr.

Gefördert wird der Verein "Ski für Leben" von der dreifachen Olympiasiegerin Deborah Compagnoni, deren Cousine Barbara an Leukämie gestorben war.

REGELKUNDE. Ordnung muss sein. Im Startbereich des Männer-Riesenslaloms tummelten sich mehr als 150 Läufer. Damit alles halbwegs in geordneten Bahnen verläuft, gab es für die Mannschaften aus Ski-Exoten-Ländern wie Korea, Andorra, Argentinien oder Irland von FIS-Renndirektor Günther Hujara eine kleine Regelkunde.

"Das hier ist keine Party, sondern eine WM. Also bitte befolgt die FIS-Regeln", mahnte der Deutsche im Rahmen der Mannschaftsführersitzung und verwies auf die genaue Einhaltung der Inspektionszeit, auf die den Regeln entsprechende Ausrüstung etc. Und: "Wer ein Tor verpasst und trotzdem weiterfährt, kassiert eine Strafe von exakt 999 Schweizer Franken."

(bert/Si)

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