Polizei fahndet nach dem zweiten Attentäter
Boston komplett abgeriegelt
publiziert: Freitag, 19. Apr 2013 / 11:22 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Apr 2013 / 13:28 Uhr
Ausnahmezustand in Boston.
Ausnahmezustand in Boston.

Boston - Ausnahmezustand in Boston: Wegen der Fahndung nach dem zweiten mutmasslichen Bombenleger vom Boston-Marathon hat die Polizei in der Metropole den Nahverkehr komplett unterbrochen. Bewohner wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben.

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Einer der beiden Verdächtigen war in der Nacht auf der Flucht von der Polizei getötet worden. Bei dem Flüchtigen handelt es sich laut der Polizei um die Person, die auf den Fahndungsfotos eine weisse Mütze trage.

In dem Vorort Watertown, dem Schwerpunkt der Grossfahndung wurde der Verkehr für Privatfahrzeuge am Freitagmorgen gestoppt. Alle Menschen sollten in ihren Häusern bleiben, Geschäfte dürften nicht öffnen.

Keine U-Bahn und kein Bus fuhr am Morgen in der Grossstadt. Die Polizei forderte Menschen an den Haltestellen und den Bahnhöfen auf, wieder nach Hause zu gehen. Die Anordnung traf die mit Abstand grösste Stadt Neuenglands mitten im beginnenden Berufsverkehr. Die Harvard-Universität, bekanntester und grösster Arbeitgeber im Vorort Cambridge, blieb ebenfalls geschlossen.

Polizist getötet

Vorausgegangen waren Schüsse auf dem Campus der US-Eliteuniversität MIT nahe Boston. Ein Polizist wurde getötet. Er war wegen einer Ruhestörung zu dem Gelände gerufen worden.

Anschliessend gab es eine wilde Verfolgungsjagd im Ort Watertown. Bewohner von Watertown berichteten von Schüssen und Explosionen. Ein 69-jähriger Rentner sagte, er habe drei laute Explosionen gehört.

Die US-Bundespolizei FBI hatte am Donnerstag Fotos von zwei Verdächtigen veröffentlicht und erklärt, die Männer seien bewaffnet und äusserst gefährlich. Auf Videoaufnahmen waren sie mit Rucksäcken zu sehen, in denen sich die Bomben befunden haben sollen. Einer der beiden stellte seinen Rucksack ab.

Bei dem Anschlag waren am Montag drei Menschen getötet und 176 verletzt worden. Bei einer Gedenkfeier für die Opfer hatte Präsident Barack Obama angekündigt, die Verantwortlichen würden aufgespürt und zur Rechenschaft gezogen.

(bert/sda)

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