«Botschaft an das amerikanische Volk»
publiziert: Donnerstag, 30. Nov 2006 / 07:05 Uhr

New York/Washington - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die amerikanische Bevölkerung in einem offenen Brief zum Widerstand gegen den Krieg im Irak aufgerufen.

Mahmud Ahmadinedschad wandte sich direkt an die US-amerikanische Bevölkerung.
Mahmud Ahmadinedschad wandte sich direkt an die US-amerikanische Bevölkerung.
Die Militärpräsenz der USA habe Hunderttausende Iraker das Leben gekostet, schrieb Ahmadinedschad in einer am Mittwoch in New York vorliegenden «Botschaft an das amerikanische Volk».

Er könne sich nicht vorstellen, dass die US-Bürger diesem «militärischen Abenteuer zustimmen». Die US-Regierung bewertete die Bedeutung der Botschaft als gering. Der Brief sei ein PR-Trick und enthalte nicht viel Neues, sagte Aussenministeriumssprecher Tom Casey in Washington.

Casey warf der Führung in Teheran im Gegenzug die Unterstützung von Terroristen im Irak vor. Ausserdem missachte der Iran im Atomstreit die internationale Gemeinschaft. «Leider haben wir keinerlei Veränderung im Verhalten gesehen, das darauf hindeutet, dass sie anders an die Dinge herangehen wollen», sagte Casey.

Zeit, die US Präsenz im Irak zu beenden

Der Irak habe jetzt eine Verfassung und eine unabhängige Regierung und Gesetzgebung, betonte Ahmadinedschad. Deshalb sei es Zeit, die US-Präsenz zu beenden. Er bot der Regierung in Bagdad seine Hilfe im Kampf gegen den Terrorismus an.

«Es wäre nutzbringender, die amerikanischen Offiziere und Soldaten heimzuholen und die astronomischen US-Militärausgaben für die soziale Sicherheit und das Wohlergehen des amerikanischen Volkes zu nutzen», schrieb er in seinem sechsseitigen Brief.

Ahmadinedschad hatte vor gut zwei Wochen auf einer Pressekonferenz in Teheran eine Botschaft an das amerikanische Volk angekündigt. Er hatte offen gelassen, auf welchem Weg er die Botschaft übermitteln will.

(fest/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Kein Psychopath, sondern ein der Realität verpflichteter Diktator: Kim Jong-un.
Kein Psychopath, sondern ein der Realität verpflichteter ...
Achtens Asien Kim Jong-un ist ein Meister der Propaganda und (Selbst)Inszenierung. Nach vier Jahren an der Macht liess er sich nun am VII. Kongress der Koreanischen Arbeiterpartei zum Vorsitzenden krönen. mehr lesen  
Beseitigung von «Hindernissen»  Teheran - Der Iran und die EU wollen ... mehr lesen  
Brief an UNO  New York - Mehrere westliche Staaten haben die jüngsten iranischen Raketentests in einem ... mehr lesen  
Die USA, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien rufen den rat auf Massnahmen zu ergreifen.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 5°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Basel 7°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 6°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Bern 6°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 8°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Genf 9°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 11°C 21°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten