Botschafter Dahinden wird neuer DEZA-Chef
publiziert: Mittwoch, 2. Apr 2008 / 12:59 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Apr 2008 / 14:27 Uhr

Bern - Botschafter Martin Dahinden wird Nachfolger von Walter Fust an der Spitze der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Der Bundesrat hat den Diplomaten zum Nachfolger von Walter Fust bestimmt, der in Pension geht.

Botschafter Martin Dahinden.
Botschafter Martin Dahinden.
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Der 53-jährige Dahinden ist derzeit Chef der Direktion für Ressourcen und Aussennetz im Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Er ist damit verantwortlich für den Betrieb des schweizerischen Vertretungsnetzes im Ausland und für die konsularischen Dienstleistungen.

Zuvor war der in Zürich geborene promovierte Wirtschaftswissenschafter stellvertretender Delegationschef bei der NATO in Brüssel und Chef der OSZE-Sektion im EDA. Als Direktor baute er das Internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung in Genf auf.

Als DEZA-Chef könne Dahinden seine reichen diplomatischen Erfahrungen in Westafrika und im Balkan nutzen, sagte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey vor den Medien. Als Ökonom und bewährter Krisenmanager könne er die DEZA «noch effizienter und operationeller» voranbringen.

Über 40 Kandidaturen

Für die Übernahme der DEZA-Führung hatte der Bundesrat laut Calmy-Rey über 40 externe und (weniger) interne Kandidaturen zu befinden. Mit Dahinden komme der neue Chef zwar nicht aus dem engeren Kreis der Entwicklungshilfe, doch sei er sich der Wichtigkeit der humanitären Aussenpolitik bewusst.

Laut Dahinden beschlägt die DEZA einen zentralen Bereich der schweizerischen Aussenpolitik. Sein Ziel sei es, den Nutzniessenden in den ämsten Ländern Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dabei sei die Neutralität der Schweiz ein Trumpf. Die Schweiz solle durchaus Flagge zeigen.

Der 62-jährige Fust geht Ende April nach 15 Jahren an der Spitze der DEZA in den Ruhestand. Die DEZA verfügt über zwei Drittel des Budgets des EDA. Der Bundesrat beantragt für die Entwicklungshilfe in den nächsten vier Jahren 4,5 Milliarden Franken.

(ht/sda)

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