Brennstoffzellen: Langer Einsatz von Notebooks möglich
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2003 / 19:15 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Mai 2003 / 21:43 Uhr

Die Brennstoffzellen-Technik in Microform stehe kurz vor der Marktreife und werde eine neue Ära der Energieversorgung für mobile Computer einläuten, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 10/03.

Notebook mit integrierter Brennstoffzelle.
Notebook mit integrierter Brennstoffzelle.
In den meisten Notebooks macht der Akku nach zwei bis vier Stunden oder noch früher schlapp, PDAs mit Farbdisplay laufen kaum fünf Stunden. "Die Akku-Technik tritt seit Jahren auf der Stelle und Stromsparwunder auf der Elektronikseite sind auch nicht in Sicht", beschreibt c't-Redakteur Dr. Jürgen Rink das Problem. Erste Prototypen mit Brennstoffzellen zeigen nun die Lösung für die mobile Energieversorgung auf.

Treibstoff: Methanol

Brennstoffzellen erzeugen den Strom mittels chemischer Reaktionen. Als Brennstoff dient Wasserstoff, der Strom entsteht aus der Oxidation mit Luftsauerstoff zu Wasser. Einige Brennstoffzellen nutzen den Wasserstoff direkt, anderen genügt die Zufuhr von leichter zu handhabendem Methanol. Anders als Akkus, die man nach der Entladung erst stundenlang wieder aufladen muss, lassen sich Brennstoffzellen mit einem weiteren Tank sofort weiter betreiben.

Das führt direkt zum nächsten Vorteil: Wer viele Stunden abseits vom Stromnetz arbeiten muss, braucht nun nicht mehr viele schwere und teure Zusatzakkus mitzuschleppen, sondern ihm reichen ein paar handliche "Fläschchen" Methanol. Erst dadurch gewinnt die Brennstoffzellentechnik erhebliche Vorteile gegenüber den gängigen Lithiumionen-Akkus - bezogen auf nur einen Brennstofftank und die aufwendige Technik stehen die herkömmlichen Lösungen noch besser da.

Noch braucht die Brennstofftechnik allerdings viel Platz und entwickelt viel Wärme, sodass sie sich nicht in kleine Geräte einbauen lässt. Externe Hilfssysteme werden daher die ersten auf dem Markt sein. Für Notebooks haben namhafte Unternehmen bereits Anbau-Lösungen vorgestellt, die sich entweder als Platte unterm Mobilrechner oder als Kistchen dahinter verstecken.

(Martin Müller/teltarif.ch)

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