Brigaden bekennen sich zu Selbstmordanschlag
publiziert: Sonntag, 28. Aug 2005 / 22:18 Uhr

Ramallah - Zum ersten Selbstmordanschlag in Israel nach dem israelischen Abzug aus dem Gazastreifen haben sich zwei radikale Palästinensergruppen bekannt.

Durch den Selbstmordanschlag waren am Morgen etwa 40 Menschen verletzt worden.
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Durch den Selbstmordanschlag waren am Morgen in Beerscheba etwa 40 Menschen verletzt worden.

Der Anschlag sei von einem 25-jährigen Palästinenser aus dem Westjordanland verübt worden, erklärte am Sonntagabend ein anonymer Anrufer in einem Telefonat mit der Nachrichtenagentur AFP. Der Anschlag gehe auf das Konto der Brigaden der Märtyrer von El Aksa und der El-Kuds-Brigaden.

Der Attentäter hatte am Morgen auf dem zentralen Busbahnhof der Wüstenstadt das Misstrauen eines Busfahrers geweckt, weil er einen übergrossen Rucksack bei sich trug. Zwei herbeigerufene Wachleute stellten den Mann nach einer kurzen Verfolgungsjagd. Er zündete daraufhin seinen Sprengsatz, bei der Explosion wurden die Wachleute durch Metallsplitter schwer verletzt.

Nur wenige Stunden vor dem neuen Selbstmordanschlag hatte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im israelischen Radio bekräftigt, die Waffenruhe sei zeitlich nicht begrenzt. Die palästinensischen Sicherheitskräfte seien entschlossen im Einsatz, um Terroranschläge zu verhindern.

(sl/sda)

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