Brigadier Roland Nef neuer Chef der Armee
publiziert: Freitag, 8. Jun 2007 / 10:47 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Jun 2007 / 12:00 Uhr

Bern - Der Bundesrat hat Brigadier Roland Nef, Kommandant des Lehrverbandes Panzer/Artillerie, zum neuen Chef der Armee gewählt. Der 48-jährige Berufsmilitär tritt am 1. Januar 2008 die Nachfolge von Korpskommandant Christophe Keckeis an.

Roland Nef tritt am 1. Januar 2008 die Nachfolge von Korpskommandant Christophe Keckeis an.
Roland Nef tritt am 1. Januar 2008 die Nachfolge von Korpskommandant Christophe Keckeis an.
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Als Armeechef ist Nef verantwortlich für die Entwicklung und Führung der Armee.

Er führt die beiden Teilstreitkräfte Heer und Luftwaffe, die höhere Kaderausbildung der Armee, die Logistikbasis, die Führungsunterstützungsbasis sowie den Planungsstab und den Führungsstab der Armee.

Kommandant Panzerbrigade

Der Ausserrhoder Roland Nef hat an der Universität Zürich die Rechte studiert und mit dem Lizentiat abgeschlossen. 1988 trat er in das Instruktionskorps der Artillerie ein.

Nach seiner Auslandkommandierung an den Field Artillery Officer Advanced Course in Fort Sill (USA) wurde Nef 2002 Kommandant der Panzerbrigade 4.

In der Armee XXI übernahm Nef 2004 das Kommando der Panzerbrigade 11. Erst seit Februar 2007 ist er Kommandant des Lehrverbandes Panzer/Artillerie in Thun. Zu seinen Hauptaufgaben gehört noch die Umstrukturierung aller Schulen und die Umzugsaktion der Artillerie von Frauenfeld nach Bière.

Verabschiedung mit Dank

Der Bundesrat dankt dem alterhalber ausscheidenden Keckeis für die geleistete Arbeit. Der perfekt zweisprachige Romand war 2003 zum Generalstabschef und 2004 zum ersten Chef der Armee XXI ernannt worden. In diesen fünf Jahren habe er die Armee geprägt und mit viel Umsicht und grossem Engagement geführt, schreibt der Bundesrat.

Keckeis zeichnete mitverantwortlich für den Entwicklungsschritt 2008/2011, der die schweren Kampftruppen reduzieren und die infanteristischen Sicherungskräfte ausbauen will. Er hatte namentlich das neue Stationierungskonzept der Armee und den Personalabbau im Verteidigungsdepartement (VBS) mitzutragen.

(bert/sda)

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