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Brite fährt im Kajak zum Nordpol
publiziert: Sonntag, 31. Aug 2008 / 16:03 Uhr

Oslo - Der britische Abenteurer Lewis Gordon Pugh ist mit einem Kajak zu einer Nordpol-Expedition aufgebrochen. Er will damit auf den Klimawandel aufmerksam machen.

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Lewis Gordon Pugh wird auch «menschlicher Eisbär» genannt.
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Der 38-jährige Umweltschützer startete die gut 1000 Kilometer lange Fahrt in Virgohamna auf den norwegischen Svalbard-Inseln, wie er in seinem Internet-Blog mitteilte.

Er wolle den politischen Führern der Welt «die Realität» der Veränderungen in der Arktis aufzeigen, erklärte Pugh.

Der Klimawandel beschleunige sich schneller als alle Berechnungen zeigten.

Experten zufolge könnte der Nordpol in diesem Sommer frei von Eis und damit befahrbar sein - ein Zeichen für das Schmelzen des Packeises in Folge des Klimawandels.

22 Kilometer in 3 Stunden

Er sei bereits am ersten Tag mehr als drei Stunden lang gepaddelt und habe schon 22 Kilometer zurückgelegt, schrieb der 38-Jährige, dem auf der Tour durch den Atlantischen Ozean ein Begleitboot folgt.

«Wir haben währenddessen viele Papageientaucher gesehen», berichtete er weiter. Das Wetter sei gut. «Obwohl es schon fast September ist, ist das Meer relativ ruhig und wir kommen gut voran.»

Pugh ist auch als Extremschwimmer bekannt und wird wegen seiner Tauchgänge auch «menschlicher Eisbär» genannt. Im vergangenen Jahr erregte er Aufmerksamkeit, als er fast 20 Minuten im eisigen Nordpolarmeer schwamm.

(dl/sda)

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