Britische Behörde «verliert» persönliche Daten
publiziert: Mittwoch, 21. Nov 2007 / 11:05 Uhr

London - Die Regierung in London ist massiv unter Druck geraten. Den britischen Steuerbehörden sind zwei CDs mit den persönlichen Daten von 25 Millionen Briten abhandengekommen.

Gemäss Finanzminister Alistair Darling gebe es keine Anzeichen für einen kriminellen Hintergrund.
Gemäss Finanzminister Alistair Darling gebe es keine Anzeichen für einen kriminellen Hintergrund.
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Finanzminister Alistair Darling sprach von einem schweren Fehler der Behörden und räumte am Dienstag im Parlament ein, die Datenträger seien in die Post gegeben worden und seitdem verschwunden.

Am Mittwoch betonte er, es bestehe kein Risiko, dass die CDs mit Informationen über Kindergeldempfänger in «falsche Hände» gefallen seien. Es gebe bisher keine Anzeichen für einen kriminellen Hintergrund. Banken riefen die Kunden jedoch auf, ihre Kontobewegungen genau zu prüfen.

Kein Missbrauch möglich

Auf den CDs befinden sich nach Darlings Worten Daten über alle Empfänger von Kindergeld, die Namen, Adressen und Geburtsdaten der Kinder, die Vorgangs- und Versicherungsnummern sowie Bankverbindungen. Die Daten reichten aber nicht aus, um in betrügerischer Weise an die Konten heranzukommen, sagte er.

Die oppositionellen Konservativen warfen der Regierung Inkompetenz vor. Sie habe dem Missbrauch mit den persönlichen Daten der Hälfte aller Bürger Grossbritanniens Tür und Tor geöffnet. Der Chef der zuständigen Behörde trat zurück.

Für das Kabinett von Premierminister Gordon Brown und insbesondere Finanzminister Darling ist die Datenpanne ein weiterer Schlag, nachdem sie schon wegen der Behandlung der Krise der Northern-Rock-Bank in die Kritik geraten waren.

(bert/sda)

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