Nach Anschlag in Tunesien
Britische Opfer erhalten Gedenkstätte
publiziert: Sonntag, 5. Jul 2015 / 09:40 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 5. Jul 2015 / 15:40 Uhr

London - Die britischen Opfer des Anschlags auf ein Strandhotel in Tunis erhalten nach den Worten von Premierminister David Cameron eine eigene Gedenkstätte. Ein weiteres Mahnmal soll an alle anderen britischen Opfer von Terrorattentaten im Ausland erinnern.

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Es sei richtig, der Opfer von Sousse und aller anderen im Ausland von «Terroristen» getöteten Briten zu gedenken, erklärte Cameron am Samstag. Über den Ort, an dem die Gedenkstätten errichtet werden, soll später entschieden werden. Finanziert werden die Projekte mit Bussgeldern der Finanzmarktaufsicht.

Bei dem Anschlag auf das Hotel bei Sousse hatte ein tunesischer Student vor einer Woche 38 Touristen getötet, bevor er selbst erschossen wurde. 30 seiner Opfer waren Briten, drei weitere stammten aus Irland und zwei aus Deutschland, die restlichen kamen aus Belgien, Portugal und Russland. Zu der Tat bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat.

Mit einer Schweigeminute gedachte Grossbritannien am Freitag der Anschlagsopfer. Am Dienstag wird mit einer Kranzniederlegung und einem Trauergottesdienst in London an die 52 Opfer der Anschläge islamistischer Selbstmordattentäter vor zehn Jahren in der britischen Hauptstadt erinnert.

(nir/sda)

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Am Dienstag wird mit einer Kranzniederlegung und einem Trauergottesdienst in London an die 52 Opfer der Anschläge islamistischer Selbstmordattentäter vor zehn Jahren in der britischen Hauptstadt erinnert.

Vor zehn Jahren, am 7. Juli 2005 wurden durch Bombenanschläge in Londons U-Bahn und Busnetz 52 Menschen getötet und 700 verletzt. So aus heiterem Himmel erfolgten diese Bombenanschläge in London nicht. Genau am Tag der Bombenanschläge in London, am 7. Juli 2005, wurde nämlich auch eine Übung durchgeführt, mit einem Szenario wie es an diesem Tag von den Extremisten in die Tat umgesetzt wurde, wie der Journalist Paul Schreyer ausführlich dokumentierte.

http://www.heise.de/tp/artikel/32/32915/1.html

Schreyer präsentiert auch Links zu Filmen aus dem Archiv des britischen Fernsehens BBC die dies zeigen.

Auch ein Jahr vor dem 7. Juli 2005 gab es bereits Übungen der Sicherheitsbehörden, die genau so einen Anschlag auf die U-Bahn und Busse mit den Zügen, Bahnhöfen Bussen simulierten, die dann tatsächlich Ziele der Terroristen wurden. Im Mai 2004 hatte die BBC in ihrer Fernsehreihe "Panorama" sogar die Sendung "London under attack" ausgestrahlt. In diesem Film wurden die Auswirkungen eines hypothetischen Anschlags von einer Reihe hochgestellter Experten diskutiert - ein Jahr vor den realen Attentaten. Ziel der Dokumentation war es, bestehende Notfallpläne der Regierung auf ihre Praxistauglichkeit zu prüfen. Innerhalb der Sendung wurden immer wieder fiktive Fernsehberichte eingespielt, die den Anschein der Realität des gedachten Anschlags erhöhen sollten.

Wie die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA müssten auch die Terroranschläge vom 7. Juli 2005 in London endlich genauer untersucht werden.
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