Britischer Premier fordert Reformen von UNO und IWF
publiziert: Freitag, 25. Jan 2008 / 15:01 Uhr / aktualisiert: Samstag, 26. Jan 2008 / 08:12 Uhr

Davos - Der britische Premierminister Gordon Brown fordert eine Reform von UNO, IWF und Weltbank. Diese internationalen Organisationen drohten ansonsten irrelevant zu werden, sagte Brown am WEF in Davos.

Die UNO und der IWF können gemäss Gordon Brown mit den jetzigen Problemen nicht mehr umgehen.
Die UNO und der IWF können gemäss Gordon Brown mit den jetzigen Problemen nicht mehr umgehen.
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«Wir haben Institutionen, die in den 1940er Jahren geschaffen wurden wie Internationaler Währungsfonds (IWF), Weltbank und UNO», sagte Brown. Die seien für 50 Staaten und abgeschlossene Volkswirtschaften konstruiert worden.

Diese Institutionen seien für die damaligen Probleme geschaffen und könnten mit den jetzigen Problemen nicht mehr umgehen, wie beispielsweise nichtstaatlichem Terrorismus oder der Globalisierung.

Die UNO komme mit Konfliktstaaten wie Somalia, Bosnien-Herzegowina oder Ruanda nicht zurecht. «Wir brauchen eine zivile und militärische Notorganisation, die eingreifen kann», sagte Brown. Es brauche nicht nur Friedenstruppen, sondern auch Ärzte und Anwälte für den Wiederaufbau.

«Dann können wir solche Konflikte wie in Ruanda verhindern», sagte Brown: «Wenn wir das nicht tun, dann werden sich solche Konflikte wieder ereignen.»

Einsatz für Umwelt gefordert

Der IWF müsse ein Frühwarnsystem für Krisen entwickeln. Und im Umweltbereich sei ein internationaler CO2-Markt nötig. Zudem brauche es einen Markt für Länder, die alternative Energie entwickelten.

Wenn im nächsten Jahr die Weltbank nicht Umweltaspekte aufgreife, dann «haben wir ein Problem, denn die ärmsten Länder leiden am meisten unter dem Klimawandel.»

Brown appellierte, vorwärts zu machen bei den Milleniums-Entwicklungszielen. Wenn diese bis 2015 nicht realisiert würden, seien sie auf lange Zeit gestorben.

(bert/sda)

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