Britisches Popkonzert brachte Millionen für Flutopfer
publiziert: Sonntag, 23. Jan 2005 / 15:40 Uhr

London - Ein riesiges Popkonzert im Millennium-Stadion in Cardiff (Wales) zu Gunsten der Flutopfer in Asien hat einen Erlös von knapp zwei Millionen Euro eingespielt. Insgesamt standen 20 Sänger und Bands auf der Bühne.

Craig David trat auch auf.
Craig David trat auch auf.
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Mehr als 60 000 Menschen waren am Samstag bei niedrigen Temperaturen gekommen, um sieben Stunden lang Musikern wie Eric Clapton, Craig David, Heather Small, Lemar und Brian McFadden zuzuhören.

Nach Berichten war es das grösste Wohltätigkeitskonzert in Grossbritannien seit Live Aid von 1984. Thronfolger Prinz Charles, Bono und Finanzminister Gordon Brown wandten sich in kurzen Videobotschaften an das Publikum.

Konzert übertragen

Das Konzert wurde auch im Fernsehen übertragen und dabei immer wieder zu Spenden aufgerufen. Im Stadion wurde getanzt; nach Einbruch der Dunkelheit erstrahlten tausende kleine Leuchtstäbe in einem roten Lichtermeer.

Die Stadionbetreiber und Organisatoren hatten den Anlass in nur wenigen Wochen auf die Beine gestellt. 3000 freiwillige Helfer sorgten dafür, dass die Mammutveranstaltung reibungslos über die Bühne ging.

Eintrittkarten ausverkauft

Die Eintrittskarten für das Konzert waren innerhalb weniger Tage ausverkauft. Alle Beteiligten verzichteten auf Lohn oder Gage, damit die gesamten Einnahmen als Hilfe in die von dem Seebeben betroffenen Katastrophengebiete fliessen können.

Am Sonntag wurde in Grossbritannien ausserdem eine neue Wohltätigkeits-Single zu Gunsten der Flutopfer angekündigt, die an diesem Montag auf den Markt kommen soll. Auf der Scheibe Grief Never Grows Old sind Cliff Richard, die Bee Gees Robin und Barry Gibb sowie Boy George und Brian Wilson zu hören.

(bsk/sda)

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