Britisches Unterhaus verbietet Fuchsjagd
publiziert: Mittwoch, 15. Sep 2004 / 19:39 Uhr

London - Begleitet von heftigen Protesten hat das britische Unterhaus ein Verbot der traditionellen Fuchsjagd beschlossen. Die Entscheidung fiel mit einer deutlichen Mehrheit von 356 zu 166 Stimmen.

Die Hetzjagd mit Hunden sei Tierquälerei.
Die Hetzjagd mit Hunden sei Tierquälerei.
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Britisches Unterhaus verbietet Fuchsjagd trotz Protesten

LONDON - Begleitet von heftigen Protesten hat das britische Unterhaus ein Verbot der traditionellen Fuchsjagd beschlossen. Die Entscheidung fiel mit einer deutlichen Mehrheit von 356 zu 166 Stimmen.

Fünf Befürworter der Fuchsjagd waren zuvor während einer Debatte in den Sitzungssaal des britischen Unterhauses eingedrungen und hatten dort Abgeordnete bedroht. Die schreienden und wild gestikulierenden Eindringlinge wurden im Parlament schnell überwältigt.

Die Debatte über das geplante Verbot der Fuchsjagd musste für eine halbe Stunde unterbrochen werden. Einzelne Abgeordnete und politische Korrespondenten sagten, so etwas habe es in der langen britischen Parlamentsgeschichte noch nie gegeben.

Die Polizei konnte die Sicherheitspanne zunächst nicht erklären: Das sowieso schon streng bewachte Parlament wurde noch zusätzlich von der Polizei abgeschirmt, weil vor dem Gebäude Tausende von Fuchsjagd-Anhängern demonstrierten.

Vor dem Parlament kam es zu blutigem Auseinandersetzungen. Ein Teil der Demonstranten bewarf die Polizei mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Stöcken, die Polizei prügelte mit Gummiknüppeln auf die vorstürmende Menge ein. Die Zahl der Demonstranten lag nach Polizei-Angaben bei bis zu 10 000, nach Darstellung der Veranstalter bei 20 000.

Die Labour-Mehrheit im Unterhaus hat schon mehrfach für ein sofortiges und vollständiges Verbot der Fuchsjagd gestimmt, weil die Hetzjagd mit Hunden Tierquälerei sei.

Die Befürworter der Jagd sprechen dagegen von einer erhaltenswerten Tradition, von der Tausende Arbeitsplätze abhingen. Trotz des klaren Unterhaus-Votums war das Verbot in der Vergangenheit immer wieder am Einspruch des Oberhauses gescheitert.

(bert/sda)

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