British Telecom streicht weitere 15'000 Jobs
publiziert: Donnerstag, 14. Mai 2009 / 12:39 Uhr

London - Der britische Telekommunikationsriese British Telecom (BT) streicht nach hohen Verlusten weitere 15'000 Arbeitsplätze. Das ist in etwa jeder zehnte Job, wie der Konzern in London mitteilt.

Entlassungen will man vermeiden. Eher sollen freiwerdende Stellen nicht neu besetzt werden. Bild: BT-Tower in London.
Entlassungen will man vermeiden. Eher sollen freiwerdende Stellen nicht neu besetzt werden. Bild: BT-Tower in London.
Bereits in den vergangenen zwölf Monaten wurden 15'000 Stellen gestrichen - 5000 mehr als erwartet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März fiel dabei ein Verlust vor Steuern von 134 Mio. Pfund (knapp 229 Mio. Franken) an, im Vorjahr hatte BT noch einen Vorsteuergewinn von 1,9 Mrd. Pfund gemacht.

Massive Probleme bereitet vor allem die Sparte Global Services, die weltweit Grosskunden bedient. Hier mussten rund 1,6 Mrd. Pfund abgeschrieben werden. BT-Chef Ian Livingston sagte, die guten Ergebnisse anderer Unternehmenssparten seien von einer «inakzeptablen Leistung bei Global Services überschattet worden».

Hinzu kommen Pensionsdefizite in Milliarden-Höhe. BT kündigte an, in den kommenden drei Jahren pro Jahr 525 Mio. Pfund in den Pensionsfonds einzuzahlen.

Dividende gekürzt

Zwar stieg der Umsatz im Jahr 2008/09 um drei Prozent auf 21,3 Mrd. Pfund. Der Konzern rüste sich jedoch für das laufende Jahr für einen Umsatzrückgang von bis zu fünf Prozent, hiess es. Zudem kürzte BT die Jahresdividende um 59 Prozent auf 6,5 Pence pro Aktie.

BT betonte, Entlassungen vermeiden zu wollen. Eher sollten freiwerdende Stellen nicht neu besetzt werden. Ende März beschäftigte der Telekomgigant 147 000 Mitarbeiter in etwa 170 Ländern.

(fest/sda)

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