Bronzetag mit erneuter Eisshockey-Sternstunde
publiziert: Sonntag, 19. Feb 2006 / 22:16 Uhr

Mit dem sensationellen 2:0-Sieg gegen Kanada sowie dem 2:2 tags darauf gegen Erzrivale Deutschland hat sich die Eishockey-Nati schon vor dem letzten Vorrundenspiel am Dienstag (gegen Italien) für die Viertelfinals qualifiziert.

Die grossartig aufspielende Schweizer Mannschaft bedankt sich beim Publikum.
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Martin Annen/Beat Hefti im Zweierbob und Ambrosi Hoffmann im Super-G holten am Wochenende schon die Schweizer Medaillen Nummer 7 und 8 in Turin. Wie die Eishockeyaner vorzeitig sicherten sich die Curlerinnen um Skip Mirjam Ott die Halbfinal-Qualifikation.

Wie schon beim 3:2 gegen Weltmeister Tschechien am Donnerstag stand eine überragende Leistung des Schweizer Goalies -- der am Samstag Martin Gerber hiess -- am Ausgangspunkt des Erfolgs gegen Olympiasieger Kanada. Der Emmentaler verdiente sich den Shutout mit gleich 49, teils mirakulösen, Paraden. Als Doppeltorschütze zeichnete sich in seinem 22. Länderspiel Paul Di Pietro aus (19. und 29. Minute). Das Besondere daran: Di Pietro ist gebürtiger Kanadier, der erst durch Heirat Schweizer geworden ist.

Der Sieg der Eisgenossen gegen die mit lauter NHL-Stars angetretenen Ahornblätter ist von sporthistorischer Bedeutung: Noch nie zuvor war ihnen an einer WM oder an Olympischen Spielen ein Sieg gegen die kanadische Nationalmannschaft vergönnt gewesen.

Ambrosi Hoffmann mit dem dritten Edelmetall

Ambrosi Hoffmann holte für die an Grossanlässen zuletzt meist enttäuschenden Alpinen nach Bruno Kernen und Martina Schild bereits das dritte Edelmetall. Der 29-jährige Bündner musste sich einzig dem Norweger Kjetil André Aamodt, der schon zum vierten Mal Olympia-Gold gewann, und dem Österreicher Hermann Maier geschlagen geben. Für Hoffmann wars seit seinem Junioren-WM-Titel 1996 in der Abfahrt die erste Medaille an internationalen Titelkämpfen.

Martin Annen und Beat Hefti haben im olympischen Zweierbob-Rennen wie schon vor vier Jahren in Salt Lake City die Bronzemedaille gewonnen. Zu Gold, das die Deutschen Andre Lange/Kevin Kuske holten, fehlten dem Schweizer Duo 35 Hundertstel, zu Silber (Pierre Lueders/Ka) deren 14.

Curlerinnen treffen nicht auf die Schwedinnen

Die Flimser Curlerinnen setzten sich im vorletzten Vorrundenspiel gegen den WM-Zweiten USA dank einem Dreierhaus im letzten End 9:8 durch. Eine weitere gute Nachricht ist, dass sie in der Runde der besten vier sicher nicht auf die Schwedinnen -- die grossen Dominatorinnen der letzten Jahre -- treffen werden.

Eine Enttäuschung hatte es am Samstag bei den Skispringern abgesetzt. Andreas Küttel, Dritter im Gesamtweltcup-Klassement, erwischte zwei mässige Sprünge und klassierte sich als Sechster. Die Entscheidung um den Sieg fiel denkbar knapp: Der Österreicher Thomas Morgenstern blieb um die Winzigkeit von einem Zehntelspunkt vor Landsmann Andreas Kofler. Neben dem zweifachen Saisonsieger Küttel klassierten sich mit Michael Möllinger (13.) und Simon Ammann (15.) -- dem Doppel-Olympiasieger von 2002 -- zwei weitere Schweizer unter den ersten 15.

(fest/Si)

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