Brown fordert neues Bündnis zum Kampf gegen Armut
publiziert: Dienstag, 31. Jul 2007 / 22:59 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 31. Jul 2007 / 23:18 Uhr

New York - Der britische Premierminister Gordon Brown hat ein internationales Bündnis zum Kampf gegen die weltweite Armut gefordert. In seiner ersten Rede bei der UNO in New York wies er auf die gesetzten Millenniumsziele.

Gordon Brown sprach das erste Mal vor der UNO in New York.
Gordon Brown sprach das erste Mal vor der UNO in New York.
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Sieben Jahre nach der Verabschiedung der Millenniumsziele sei klar, dass die bis 2015 vereinbarte Umsetzung mit dem bisherigen Tempo nicht erreicht werden könne, sagte Brown. Er stellte eine neue Initiative vor, in der sich 12 Regierungschefs und 20 Topmanager einem besonderen Einsatz für die Millenniumsziele verschreiben.

«Wir glauben, dass wir jetzt eine internationale Anstrengung brauchen, die sich die Kraft jedes einzelnen zunutze macht», heisst es in einer Erklärung, die unter anderem von der deutschen Angela Merkel, US-Präsident George W. Bush und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy sowie Microsoft-Chef Bill Gates und Google-Chef Eric Schmidt unterschrieben wurde.

Die Unterzeichner fordern für das nächste Jahr eine UNO-Konferenz, um Zwischenbilanz zu ziehen. Mit den Millenniumszielen hatten die 192 UNO-Mitgliedstaaten unter anderem vereinbart, bis zum Jahr 2015 Armut und Hunger in der Welt zu halbieren, die Schulbildung zu verbessern und die Kindersterblichkeit zu senken.

(fest/sda)

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