Brown will Truppen im Irak auf 2500 Soldaten reduzieren
publiziert: Montag, 8. Okt 2007 / 17:19 Uhr / aktualisiert: Montag, 8. Okt 2007 / 23:06 Uhr

London - Grossbritannien will seine Truppen im Irak bis zum kommenden Frühling auf 2500 Mann verringern. Dies kündigte Premierminister Gordon Brown im Parlament in London an. Ein Zeitplan für den endgültigen Abzug liege aber noch nicht vor, sagte Brown.

Derzeit sind noch rund 5500 Soldaten im Süden des Landes stationiert.
Derzeit sind noch rund 5500 Soldaten im Süden des Landes stationiert.
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Derzeit sind rund 5500 Soldaten im Süden des Landes stationiert. Brown hatte schon vergangene Woche angekündigt, davon 1000 bis Weihnachten abzuziehen. Grossbritannien werde sich in seinen Entscheidungen an den Verhältnissen vor Ort orientieren, betonte Brown.

Grossbritannien werde die Provinz Basra in zwei Phasen an irakische Sicherheitskräfte übergeben und seine Pflichten gegenüber der internationalen Gemeinschaft und der Bevölkerung im Irak erfüllen.

Zwei Rückzugsphasen

In einem ersten Schritt würden die Truppen in den kommenden zwei Monaten auf 4500 und dann auf 4000 reduziert. In einer zweiten Phase im Frühjahr solle die Truppenstärke dann auf 2500 verringert werden.

Brown kündigte zudem an, dass Iraker, die mehr als ein Jahr für die Briten unter anderem als Übersetzer gearbeitet haben, finanzielle Hilfe beantragen könnten.

Die US-Regierung bezeichnete die Ankündigung seines engen Verbündeten Grossbritannien, seine Truppenstärke im Irak zu halbieren, als nicht überraschend.

Im Einklang mit Washington

Die Entscheidung des britischen Premierministers Gordon Brown sei «im Einklang» mit Londons bisherigen Ankündigungen, sagte Nikki McArthur, eine Sprecherin des Weissen Hauses, in Washington.

Die britische Regierung wolle ihre Truppenpräsenz im Südirak in dem Masse verringern, in dem die irakischen Sicherheitskräfte in der Lage seien, selbst Verantwortung zu übernehmen. Dieses Ziel verfolgten alle Länder mit Truppen im Irak, betonte die Sprecherin.

(fest/sda)

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