Brüder Schoch in Bad Gastein auf dem PodestSimon und Philipp Schoch erreichten im zweitletzten Alpinrennen der Snowboarder vor der WM in Arosa eine Podestklassierung. Die erfolgsverwöhnten Brüder aus dem Zürcher Oberland mussten in Parallelslalom in Bad Gastein einzig dem Österreicher Siegfried Grabner den Vortritt lassen.
(bert/sda)
Weltcupleader und Qualifikationssieger Simon Schoch vergab im Final den in Griffweite liegenden zweiten Saisonerfolg.
Nach dem ersten Lauf lag der zweifache WM-Medaillengewinner 66 Hunderstel voraus, ehe er vom österreichischen Routinier auf dem sehr schwer zu befahrenden Kurs noch abgefangen wurde.
Allerdings fuhr der ältere der Schoch-Brüder auch im vierten Alpinrennen der Saison aufs Podest (2-1-3-2).
Nervöser Österreicher
Olympiasieger Philipp Schoch profitierte im kleinen Final vom Missgeschick des sichtlich nervösen Stefan Pletzer. Der junge Österreicher, der erstmals überhaupt die K.o.-Läufe erreichte, ging mit den Maximalvorsprung in den zweiten Durchgang. Er löste aber die Startvorrichtung zu früh aus und blieb im Gate hängen.
Schoch erreichte zum zweiten Mal nach Sölden (3.) eine Top-3-Klassierung. Die übrigen acht Schweizer Männer verpassten den Einzug in die Ausscheidungen.
«Penalty time» verspielt
Bei den Frauen überstand die 19-jährige Patrizia Kummer zum zweiten Mal in dieser Saison die Qualifikation.
Im Viertelfinal verspielte das A-Kader-Mitglied aus dem Goms gegen Claudia Riegler (Ö) aber eine so genannte «Penalty time», den grösst möglichen Vorsprung nach einem Lauf.
Kummer wurde letztlich Achte. Teamleaderin Fränzi Kohli scheiterte um elf Hunderstel in der Vorausscheidung.
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