Bruno Frick ist neuer Präsident der Paraplegiker
publiziert: Montag, 1. Okt 2007 / 15:19 Uhr

Nottwil - Bruno Frick ist neuer Präsident der Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS). Der Schwyzer CVP-Ständerat und Anwalt löst Guido A. Zäch ab, der nach seiner Verurteilung wegen Veruntreuung auf Ende September seinen Rücktritt erklärt hatte.

Bruno Frick tritt die Nachfolge von Guido A. Zäch an.
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Wie die Stiftung mitteilte, tritt der 54-jährige Frick seine neue Funktion sofort an. Der Stiftungsrat ernannte zudem den 72 Jahre alten Zäch als Gründer der SPS zu deren Ehrenpräsidenten.

Die Wahl fiel gemäss SPS auf Frick, weil dieser sich sowohl dank seiner beruflichen wie auch seiner politischen Arbeit im Gesundheitswesen auskennt. Frick ist Mitglied der ständerätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit und Verwaltungsrat der Krankenkasse Swica. Die SPS bezeichnet ihren neuen Präsident als «landesweit geschätzte, dynamische und integre Persönlichkeit».

Einstimmig wählte der Stiftungsrat zudem Zäch zum Ehrenpräsidenten. Mit dieser Wahl will die SPS Zäch als ihren Gründer und erfolgreichen Leiter seit 1975 würdigen.

Die Leistungen Zächs für die Querschnittgelähmten wurde in den letzten Jahren indes von einer Veruntreuungsaffäre überschattet. Im März 2007 wurde der Arzt und alt Aargauer CVP-Nationalrat vom Bundesgericht wegen mehrfacher Veruntreuung zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 16 Monaten verurteilt. Die Deliktsumme betrug 1,3 Millionen.

Der Stiftungsrat stellte sich nach dem Verdikt hinter ihren Präsidenten. Nach einer Intervention der Stiftungsaufsicht gab Zäch im April seinen Rücktritt als SPS-Präsidenten bekannt. Im Juni zahlte er der SPS 970 000 Franken zurück.

(fest/sda)

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