Brustzentren in Basel und St. Gallen erhalten Qualitätslabel
publiziert: Freitag, 29. Jun 2012 / 15:21 Uhr
Für ein Qualitätslabel muss man knapp 100 Qualitätskriterien erfüllen.
Für ein Qualitätslabel muss man knapp 100 Qualitätskriterien erfüllen.

Bern - Die Brustzentren des Kantonsspitals St. Gallen und des Universitätsspitals Basel erhalten von der Krebsliga Schweiz und von der Gesellschaft für Senelogie ein Qualitätslabel. Das Zertifikat stehe für die bestmögliche Behandlung und Betreuung von Brustkrebspatienten, teilten die Beteiligten am Freitag mit.

Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
4 Meldungen im Zusammenhang
In der Schweiz erkranken pro Jahr etwa 5500 Frauen und 30 bis 40 Männer an Brustkrebs. Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste Krebsart. Jährlich sterben rund 1350 Betroffene - mit abnehmender Tendenz dank früherer Erkennung und besseren Therapien.

100 Qualitätskriterien

Um zertifiziert zu werden, müssen die Zentren knapp 100 Qualitätskriterien erfüllen, wie es an einer Medienkonferenz in Bern hiess. Die Zentren in St. Gallen und Basel wurden als erste zertifiziert, weitere sollen folgen. Für Patienten soll das Label eine Orientierungshilfe sein.

Der Kriterienkatalog umfasst Gebiete wie die Zusammensetzung und die Fachkompetenzen des Behandlungsteams, Minimalfallzahlen, Behandlungsleitlinien, die Ausstattung des Zentrums mit Apparaturen sowie Anforderungen hinsichtlich Patienteninformation und psychologischer Betreuung.

Die Kriterien berücksichtigen die spezifischen Strukturen in der Schweiz - im Gegensatz zu bereits bestehenden ausländischen Labels, über welche die anderen fünf Schweizer Brustzentren (Tessin, Aarau, Zürich, Baden und Luzern) verfügen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Partnerschaftlich und interdisziplinär

Das Brustzentrum St. Gallen ist seit 2001 eine eigenständige Organisationseinheit im Kantonsspital. Im Kanton sorgt ein interdisziplinäres Onkologie-Netzwerk für qualitativ hochstehende Leistungen, wie Zentrums-Leiter Beat Thürlimann in Medienunterlagen zitiert wird.

Das Brustzentrum arbeitet mit dem zweitgrössten öffentlichen Spital des Kantons, dem Spital Grabs, zusammen. Das Label umfasst diese Partnerschaft.

Das Brustzentrum der Uni Basel wurde 2006 gegründet. Auch dieses Zentrum wird partnerschaftlich und interdisziplinär geführt. Ziel sei es, Brusterkrankungen in der Nordostschweiz auf hohem und international kompetitiven Niveau zu sichern, sagte Zentrumsleiter Christoph Rochlitz gemäss Unterlagen.

Idealerweise wird die Brustkrebsbehandlung laut Krebsliga-Präsident Jakob Passweg von einem interdisziplinären Team durchgeführt, in dem die verschiedenen Facharztgruppen sowie Psychologen, Pflegepersonal und andere Fachgruppen vertreten sind.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Basel - Krebszellen unterscheiden sich von gesunden Zellen unter anderem in ... mehr lesen
Bei gesunden oder gutartigen Tumoren ist das Festigkeitsprofil viel einheitlicher. (Symbolbild)
Dramatischer Anstieg der Krebserkrankungen befürchtet.
Lyon - Wissenschaftler befürchten in den kommenden zwanzig Jahren einen ... mehr lesen
Krankenversicherungen müssen unter Umständen bei Brustkrebs-Patientinnen auch die Kosten für eine Operation an der gesunden Brust übernehmen. Das Bundesgericht hat die bis heute sehr restriktive Rechtsprechung in dieser Frage gelockert. mehr lesen 
New York - Die Zahl neuer Brustkrebs-Fälle ist in den vergangenen 30 Jahren weltweit stark gestiegen. Das berichten US-Forscher ... mehr lesen
Die Früherkennung reduziert die Auswirkungen.
Transparenter CH Medikamentenpreisvergleich
Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
Ankommen. Ausatmen. Eintauchen.
Seerose Resort & Spa
Seerosenstrasse 1
5616 Meisterschwanden
Massagepraxis Zürich-Oerlikon
Alexa Gesundheitsmassagen
Schwamendingenstrasse 36
8050 Zürich-Oerlikon
Akupunktur, Tuina, Massage, Laserakupunktur, Taping
Der Patient ist in einem Spezialzimmer untergebracht.
Der Patient ist in einem Spezialzimmer ...
Notwendige Massnahmen getroffen  Genf - Der Gesundheitszustand des kubanischen Arztes, der in Sierra Leone an Ebola erkrankt ist und in Genf betreut wird, bleibt stabil, wenn auch besorgniserregend. Der 43-Jährige war in der Nacht auf Freitag in einem privaten Ambulanzflugzeug nach Genf gebracht worden. 
Tötung wegen Vogelgrippe  Den Haag - Wegen des Ausbruchs der Vogelgrippe in den Niederlanden haben die Behörden die Tötung tausender Enten angeordnet. In der Gemeinde ...  
Zehntausende Tiere wurden bereits getötet. (Symbolbild)
Kein Geflügel aus Grossbritannien und Niederlande Bern - Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in Grossbritannien und in den Niederlanden hat das Bundesamt ...
Niederlande verbieten Geflügeltransporte nach Vogelgrippe-Fall Den Haag - In den Niederlanden ist auf einem Bauernhof eine ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Die Musen sterben! Es wäre ja eine schöne Sache, wenn alle Waren der Welt überall frei ... gestern 20:28
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Demokratie im Niedergang? Ihre Überlegungen finde ich absolut plausibel und sehr spannend, ... gestern 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Kapitalismus im Niedergang? Ich möchte mich mal nur auf den Schluss ihres Beitrages konzentrieren, ... Fr, 21.11.14 18:36
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Inquisition Reloaded Das Festhalten am Bekannten, Bewährten und damit am Sicheren, ... Fr, 21.11.14 13:45
  • jorian aus Dulliken 1521
    Die verdammten Fakten Warum heisst Grönland Grönland? Warum kann man in Schottland keinen ... Fr, 21.11.14 04:03
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Ideologische Scheuklappen? Sie haben wohl Recht, LinusLuchs, wenn Sie bezüglich der Aussage "„Dass ... Do, 20.11.14 18:34
  • Kassandra aus Frauenfeld 1065
    Das kann ich aus meinem Berufsleben unbedingt bestätigen. Mitarbeiter im Verkauf und den ... Do, 20.11.14 00:51
  • LinusLuchs aus Basel 48
    Neoliberalismus keine Ideologie? Patrik Etschmayer war bei diesem Satz wohl einen Moment etwas ... Mi, 19.11.14 13:18
Christian Schaffner ist Executive Director vom Energy Science Center (ESC) an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Chancen und Risiken im Energiesektor Mit der Energiestrategie 2050 will der Bund das ...
Medizin Jobs und Jobs Gesundheitswesen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 6°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 4°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 7°C 11°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 2°C 10°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 4°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 6°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 4°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten