Bühne frei für eine zweite MusicStar-Staffel
publiziert: Donnerstag, 26. Feb 2004 / 17:22 Uhr

Zürich - Fenk-Motore, Super-Marios und alle anderen Nachwuchsmusiker, auf in den Gesangsunterricht! SF DRS hat sich für eine zweite MusicStar-Staffel entschieden.

Wer wird Nachfolger von Carmen Fenk?
Wer wird Nachfolger von Carmen Fenk?
Bis Oktober 2004 müssen die Stimmen geölt sein und die Texte sitzen. Dann finden die Castings für die zweite Staffel MusicStar statt. Geplanter Sendetermin ist Januar bis März 2005 - trotz rückläufiger Vergleichszahlen aus dem Ausland, wie SF DRS an einer Medienorientierung in Zürich mitteilte.

Ein Jahr sollte ein guter Zeitabstand sein, sagte Adrian Marthaler, SF-DRS-Programmdirektor. Er sei sehr optimistisch - im vollen Wissen, dass gleiche Formate in Deutschland und Österreich bei der zweiten Staffel bis zu 30 Prozent weniger Zuschauer gehabt hätten.

Keine blosse Kopie

Die zweite Staffel soll aber nicht einfach eine Kopie der ersten sein. Ob Modus, Austragungsort und Format gleich bleiben, müsse überdacht werden, sagte Marthaler. Das Moderatorenteam Nina Havel und Roman Kilchsberger erhielt jedoch schon ein Angebot.

MusicStar ist für SF DRS eine Erfolgsgeschichte. Die beiden Sendungen Die Show und Die Entscheidung verzeichneten von der ersten Finalsendung bis zum grossen Finale einen steten Anstieg des Publikumsinteresses. Der Marktanteil stieg bei der Show von 27 auf 62 Prozent, bei der Entscheidung gar von 37 auf 69 Prozent.

Mit 1 587 000 Zuschauerinnen und Zuschauer schaffte es die laut Marthaler schon fast legendäre Finalsendung von MusicStar sogar auf den 12. Platz in der Rangliste der meistgesehenen TV-Sendungen in der Deutschschweiz seit Messebeginn 1985.

Über 4 Millionen eingenommen

Zudem liefen an den Sendeabenden in den Deutschschweizer Stuben die Drähte heiss. Insgesamt gingen 11,3 Millionen Anrufe ein, wie SF-DRS-Direktorin Ingrid Deltenre sagte. Ein Anruf kostete 70 Rappen, was SF DRS am Schluss Einnahmen von über 4 Mio. Franken bescherte.

Im Schnitt habe eine Person vier Mal pro Voting angerufen. Im Vorfeld wurde SF DRS immer wieder wegen dieser Zusatzeinnahmen kritisiert.

Nun hat das Schweizer Fernsehen eine elegante Lösung gefunden: Die nicht budgetierten Mehreinnahmen des Telefon-Votings sollen für die Produktion eigener Sitcoms investiert werden. Diese wurden im Jahr 2002 aus Spargründen gestrichen.

(rp/sda)

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