Bündner Behörden sehen sich in ihrer WEF-Strategie bestätigt
publiziert: Samstag, 25. Jan 2003 / 23:03 Uhr

Davos - Die Bündner Behörden zeigten sich mit der Strategie des Dialogs und der Deeskalation bei der Demonstration der Globalisierungsgegner zufrieden. Sie bedauerten, dass in Landquart auch ein hartes Durchgreifen nötig gewesen sei.

Strassensperre auf einer Zufahrtsstrasse nach Davos.
Strassensperre auf einer Zufahrtsstrasse nach Davos.
Wer in Davos friedlich demonstrieren wollte, konnte dies heute tun, sagte der Bündner Regierungspräsident Stefan Engeler. Engler verteidigte erneut das Sicherheitskonzept mit einer Gepäckkontrolle in Fideris.

Die Einsatzleitung der Polizei zog eine mehrheitlich positive Bilanz. Die Sicherheitskräfte hätten sich nicht provozieren lassen, sagte Markus Reinhardt, Kommandant der Kantonspolizei Graubünden.

Dass es zur Eskalation in Landquart, mit Einsatz von Tränengas, Wasserwerfern der Deutschen Polizei und Gummischrot kam, sei auf vermummte Aktivisten zurückzuführen. Diese hätten die Konfrontation mit der Polizei gesucht.

Eine detaillierte Schadensbilanz konnten die Behörden noch nicht geben. Am Rollmaterial der RhB sei Sachschaden von rund 100 000 Franken entstanden.

Insgesamt hat die Polizei rund 2800 Demonstranten gezählt. Bei der eigentlichen Kundgebung in Davos sollen zwischen 500 und 700 Personen teilgenommen haben.

Die Einreise der Anti-WEF-Demoteilnehmer in die Schweiz verlief ebenfalls weitgehend friedlich. Lediglich in Chiasso kam es gemäss Angaben des Grenzwachtkommandos II vom Samstag zu einer kurzzeitigen Blockade der Grenze.

Das Grenzwachtkorps wies 15 Personen wegen fehlenden oder unvollständigen Ausweispapieren zurück. Wegen Einreisesperren konnten zwei Personen die Grenze nicht passieren, wie die Sprecherin des Bundesamtes für Polizei (fedpol.ch) sagte. Die Behörden hatten gegen insgesamt 100 Globalisierungsgegner eine Einreisesperre verhängt.

(fest/sda)

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