Bürgerliche wenden sich wegen Gripen an Bundesrat
publiziert: Donnerstag, 27. Sep 2012 / 20:45 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 27. Sep 2012 / 23:03 Uhr
Der Streit um den Kampfflugzeugkauf flammt erneut auf. (Symbolbild)
Der Streit um den Kampfflugzeugkauf flammt erneut auf. (Symbolbild)

Bern - Das Unbehagen im Zusammenhang mit der Beschaffung von neuen Kampfflugzeugen nimmt nicht ab. Am Donnerstag sind die Präsidenten der Parteien FDP, CVP, GLP und BDP mit einem gemeinsamen Brief an den Bundesrat gelangt. Sie wollen Fragen zum Gripen beantwortet haben.

9 Meldungen im Zusammenhang
Die bürgerlichen Parteien FDP, CVP, GLP und BDP seien besorgt über die Entwicklung in der Kampfjetbeschaffung, teilte die Parteien am Donnerstagabend mit. Um das Volk in einer zu erwartenden Abstimmung überzeugen zu können, müssten alle Unsicherheiten des Projekts Gripen ausgeräumt werden.

Deshalb hätten die vier Parteipräsidenten am Donnerstag einen gemeinsamen Brief an Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf geschickt, den auch die weiteren Departementsvorsteher erhalten würden. Der Brief enthalte einen detaillierten Fragenkatalog zu technischen und finanziellen Risiken, Betriebskosten, dem Beschaffungsprozess und strategischen Aspekten.

Die vier Parteipräsidenten bitten den Bundesrat, die Fragen «möglichst bald öffentlich, in den zuständigen Kommissionen oder im Parlament zu beantworten».

Trotz wachsender Kritik am Gripen hatte Verteidigungsminister Ueli Maurer wiederholt betont, dass es keine Alternative zum schwedischen Kampfflugzeug gebe. Dieses passe ins Budget und sei ein technologisch hervorragendes Flugzeug, sagte er Ende August in der Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Nun liegt der Ball beim Parlament: National- und Ständerat können entscheiden, ob die Schweiz 22 ... mehr lesen
Der Gripen-Kauf kommt wahrscheinlich vors Volk
Die Gripen-geschäfte werden nochmal genauer unter die Lupe benommen.
Bern - Die Diskussionen rund um den Gripen halten an. Die Sicherheitspolitische Kommission (SIK) des Nationalrates ist nicht zufrieden mit der Antwort des Bundesrates auf ihre ... mehr lesen
Bern - Der Bundesrat hat am Freitag auf Kritik am Auswahlverfahren für neue Kampfflugzeuge reagiert. Es sei von Anfang an klar ... mehr lesen
Die Kosten des Kampfflugzeuges Gripen spielen eine wichtige Rolle.
Stockholm - Saab-Chef Haakan Bushke hat am Samstag in einem Interview erklärt, die Schweden bräuchten die Kosten ... mehr lesen
Schwedische Steuerzahler müssen Gripen-Kosten doch nicht fürchten.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Mit der Grösse eines Rüstungsgeschäftes steigt das Korruptionsrisiko. Das zeigen Beispiele aus aller Welt. Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK) ist sich dieser Problematik bewusst - und prüft Korruptionsrisiken beim Kauf von 22 Gripen-Kampfflugzeugen durch die Schweizer Armee. mehr lesen 
Bern - 57,1 Prozent der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger finden, dass die Schweiz keine neuen Kampfflugzeuge braucht. Sogar 64,4 Prozent sind gegen den Kauf des Gripen, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Isopublic im Auftrag der «Sonntagszeitung» ergab. mehr lesen 
Bundesrat Ueli Maurer
Bern - Bundesrat Ueli Maurer warnt die Gripen-Kritiker vor einer Retourkutsche ... mehr lesen
Thun - Das Abkommen zwischen der Schweiz und Schweden über den Kauf der Gripen-Kampfjets bleibt vorderhand unter ... mehr lesen 1
Verteidigungsminister Ueli Maurer heute an einem Kasernengespräch in Thun: «Daten sind zu sensibel.»
Der entscheidende Faktor ist laut Armeechef Ueli Maurer die Sicherheit.
Der entscheidende Faktor ist laut Armeechef Ueli Maurer die Sicherheit.
Schweizer Erkundungsmission  Bern - Die angekündigte Schweizer Erkundungsmission im Ebola-Gebiet in Liberia gilt vor allem der Prüfung der Sicherheitslage. «Das Problem ist weniger die mögliche Ansteckung mit Ebola», erklärt Bundesrat Ueli Maurer in einem Interview. 
Universitätsspital Genf.
Genfer Universitätsspitäler gerüstet für Ebola-Patienten Genf - Die Genfer Universitätsspitäler (HUG) sind für die Aufnahme von Ebola-Patienten gerüstet. Das Spital kann ...
Ebola-Nervosität steigt weltweit an Washington/Berlin/Havanna - Die Sorge vor den Auswirkungen der Ebola-Epidemie löst ...
Schweizer Hilfsmission nach Westafrika Bern - Der Bundesrat plant eine Hilfsmission in den Ebola-Gebieten in Westafrika. ...
Zuwanderung  Bern - Das bürgerliche überparteiliche Komitee gegen die Ecopop-Initiative nennt das Volksbegehren «absurd und schädlich». «Im Ausland Verhütung predigen und die Schweiz blockieren» gehe nicht, sagten seine Vertreter vor den Medien in Bern.  
Stimmvolk entscheidet über Obergrenze für Zuwanderung Bern - Zum zweiten Mal in diesem Jahr stimmt das Volk am 30. November über die Zuwanderung ab. ...
Die Ecopop-Initiative erhöht den Druck bei der Umsetzung der MEI. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • Mashiach aus Basel 19
    Viel Leiden wäre erspart wenn alle Fahrzeuge die sichere Gewichtsverteilung hätten! Beim Bremsvorgang verschiebt sich der Schwerpunkt nach vorne (was bei ... gestern 19:50
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Ecopop-Initiative... und Masseneinwanderungsinitiative hin oder her! Die Einwanderung über ... gestern 16:32
  • LinusLuchs aus Basel 37
    Das Geld zählt, nicht der Mensch Politikerinnen und Politiker wehren sich gegen Ecopop. Das wäre ... gestern 11:03
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Was... hat man denn erwartet? M. Landolt hat doch nur tapfer die ... So, 19.10.14 19:07
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Abflug! Man muss hiesige radikale Muslime nur in den Krieg nach Syrien oder ... Mi, 15.10.14 14:33
  • ManuQF aus Sofia 1
    Krise in Bulgarien Also ich lebe und Geschäfte schon seit 20 Jahren in Bulgarien. Eine ... Mi, 15.10.14 12:14
  • tigerkralle aus Winznau 98
    Ecopop löst keine Probleme Frau Sommaruga , Ecopop löst sicher nicht alle Problehme , aber Sie ... Di, 14.10.14 13:04
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2510
    Und... die reichen Golfstaaten schauen zu? Wieso werden keine Appelle an die ... Mo, 13.10.14 17:04
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 11°C 14°C bewölkt, Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 10°C 13°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 13°C 16°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 15°C 18°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 14°C 21°C bewölkt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Genf 16°C 20°C bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 15°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten