Bürgerliches Komitee warnt vor Milliardenkosten der AHV
publiziert: Donnerstag, 9. Okt 2008 / 14:04 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 9. Okt 2008 / 15:20 Uhr

Bern - Ein bürgerlich-grünliberales Komitee tritt unter dem Namen «Nein zu neuen Milliardenlasten für die AHV» gegen die Initiative der Gewerkschaften zur Flexibilisierung des Rentenalters an. Über diese wird am 30. November abgestimmt.

Gemäss der Initiative sollen alle Personen mit einem Erwerbseinkommen bis knapp 120'000 Franken ab dem 62. Altersjahr eine ungekürzte AHV-Rente erhalten, wenn sie ihre Erwerbstätigkeit aufgeben. Bei teilweiser Aufgabe der Erwerbstätigkeit wäre der Vorbezug einer ungekürzten Teilrente möglich.

Herausforderungen der AHV

Angesichts der steigenden Lebenserwartung und des sinkenden Anteils von Erwerbstätigen stehe die AHV vor grossen finanziellen Herausforderungen, sagte Ständerat Urs Schwaller (CVP/FR) vor den Medien in Bern. Frühpensionierungen für 98 Prozent der Frauen und 85 Prozent der Männer stünden quer in der Landschaft.

Würde die Gewerkschafts-Initiative angenommen, hätte die AHV zusätzliche Ausgaben von 1,5 Milliarden zu tragen, sagte Schwaller. Heute müsse aber die finanzielle Sicherung der Renten oberste Priorität haben. Die Initiative laufe diesem Ziel klar zuwider, weil sie die finanzielle Basis der AHV aushöhle.

Generationenvertrag gefährdet

Die Initiative setze den Generationenvertrag aufs Spiel, sagte die 33-jährige Nationalrätin Christa Markwalder (FDP/BE). Es wären denn auch die jungen Erwerbstätigen, die heute noch Studierenden und die Kinder, welche die Rechnung dieser AHV-Initiative zu begleichen hätten. Das Vertrauen in das Sozialwerk würde verloren gehen.

Die jahrlichen AHV-Zusatzkosten müssten über höhere Lohnabzüge (0,4 Prozent) und Steuern finanziert werden, hiess es an der Medienkonferenz. Das schade allen. Auch die Rentnerinnen und Rentner würden zur Kasse gebeten. Die AHV-Renten wären nicht mehr sicher.

(fest/sda)

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