Bund kürzt Prämienverbilligung
publiziert: Mittwoch, 20. Sep 2006 / 09:57 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 20. Sep 2006 / 10:42 Uhr

Flims - Die Prämienverbilligung in der Krankenversicherung wird neu geregelt.

Der Bund zahlt künftig weniger an Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen.
Der Bund zahlt künftig weniger an Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen.
1 Meldung im Zusammenhang
Der Bund zahlt künftig mehrere hundert Millionen Franken weniger an Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen. Ein SP-Antrag für höhere Beiträge war chancenlos.

Das Prämienverbilligungssystem funktioniere schon heute mehr schlecht als recht, sagte Christine Goll (SP/ZH). Mit der nun geplanten Systemänderung würden nun sowohl Bundes- als auch Kantonsbeiträge noch tiefer ausfallen.

Im Jahr 2001 etwa habe der Bundesbeitrag 2,246 Milliarden Franken betragen. Nach dem neuen System wäre er fast eine Milliarde tiefer. Der Bundesbeitrag müsse deshalb so erhöht werden, dass zumindest die heutige Situation nicht verschlechtert werde.

Pauschale Verbilligung

Die bürgerliche Mehrheit hatte für das Anliegen aber kein Musikgehör. Sie lehnten den Antrag mit deutlicher Mehrheit ab.

Finanzminster Hans-Rudolf Merz sagte, Bund und Kantone hätten sich auf das vorliegende Modell geeinigt, bei dem der Bund an die Prämienverbilligung pauschal 25 Prozent der Gesundheitskosten in der Grundversicherung für 30 Prozent der Bevölkerung bezahlt.

Erhöhe man die Bundesbeiträge, fehle dieses Geld einfach in der Globalbilanz des Finanzausgleichs. Dies bedeute, dass die Kantone weniger Geld zur zweckfreien Verwendung bekämen. Ihr Spielraum würde also kleiner.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Stans - Die Krankenkassenprämien ... mehr lesen
Der Landrat hat aus Rücksicht auf die Kantonsfinanzen auf eine grosszügigere Lösung verzichtet.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der ... mehr lesen
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Unternehmenssteuerreform  Bern - Bei der Unternehmenssteuerreform III will der Ständerat der Wirtschaft ... mehr lesen  
Der Ständerats lehnte Steuervergünstigungen für Unternehmen ab.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 2°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Basel 2°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
St. Gallen 4°C 15°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Wolkenfelder, Flocken
Bern 2°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
Luzern 2°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Schneeregenschauer
Genf 5°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 8°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten