Flexibler
Bund plant Temporeduktion auf Autobahn
publiziert: Sonntag, 19. Jan 2014 / 16:25 Uhr
Viel Verkehr auf der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten. (Symbolbild)
Viel Verkehr auf der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten. (Symbolbild)

Bern - Künftig könnten auf rund einem Viertel des Schweizer Autobahnnetzes flexible Tempo-Limiten gelten. Der Bund plant eine Ausweitung des Geschwindigkeitsregimes von bisher 170 Kilometern auf insgesamt 450 Kilometer.

4 Meldungen im Zusammenhang
Der Bund verspricht sich davon eine bessere Nutzung der Strassenkapazitäten. Auf den Autobahnabschnitten, auf denen flexible Tempo-Limiten gelten, wird die zugelassene Höchstgeschwindigkeit auf umschaltbaren Geschwindigkeitstafeln angezeigt. Bei erhöhtem Verkehrsaufkommen reduzieren diese elektronischen Tafeln die Geschwindigkeitslimite von den auf der Autobahn üblichen 120 Kilometern pro Stunde (km/h) auf 100 km/h oder 80 km/h.

Das Bundesamt für Strassen (Astra) verspricht sich von diesen Massnahmen eine bessere Nutzung der Strassenkapazitäten während Stosszeiten. Die Ausweitung dieser flexiblen Tempo-Zonen auf 280 zusätzliche Kilometer könnte in drei bis vier Jahren erfolgen, sagte Astra-Sprecher Gabriele Crivelli gegenüber der Nachrichtenagentur sda und bestätigte damit einen entsprechenden Artikel der «Schweiz am Sonntag».

«Studien haben gezeigt: Wenn die Autolenker langsamer fahren, fahren die Fahrzeuge dichter auf, und es gibt mehr Platz auf den Strassen», sagte Crivelli weiter. Diese flexiblen Tempo-Limiten stellten jedoch keine definitive Massnahme dar. «Dies ist nicht die Lösung zu allen Problemen», sagte der Sprecher.

In der Deutschschweiz wären primär die Autobahnabschnitte Zürich-Bern und Bern-Basel betroffen. In der Westschweiz wären es die Strecken Genf-Lausanne sowie Lausanne-Montreux. 450 Kilometer entsprechen rund einem Viertel des gesamten Autobahnnetzes der Schweiz.

(fajd/sda)

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Umerziehen!
Das is so hirnrissig. Bei 8 Millionen Einwohnern leisten wir uns immer noch eine hauptsächlich 4 spurige Autobahn auf der Hauptachse Genf-Zürich.

Die CO2-Steuer nutzt gar nichts ausser mehr Steuern für den Staat und ein Importschutz für die Abzockerlobbies wie Emil Frey und Amag. Herzlichen Dank auch!

Die Umweltzonen in Deutschland sind so was von grandios gescheitert. Nur will das Keiner zugeben, ist doch klar. Da wurden Millionen in den Sand gesetzt für Nichts. Aber lernen die Grün/Roten daraus. Nein, natürlich nicht. Ausserdem ist die Bahn einer der grössten Produzenten von Feinstaub. Das interessiert die aber nicht. Genau so wie diese Spinner von jedem Handymast Elektrosmog spüren aber nicht die Fahrleitung in der Bahn.

Autofahren ist in der Schweiz jetzt schon eine sehr teure Zumutung. Wenn man zum Beispiel von Bregenz nach Zürich zuckelt und das Gefühl hat mit 100 oder 120 nie anzukommen. Das Gegenteil ist der Fall. Auf einigen langen und geraden Nicht-Staustrecken sollte endlich das Tempo auf 130 oder 140 erhöht werden.

Links und Grün werden mit allen Mitteln weiterhin versuchen die Tempo 30 Zonen auf die ganze Stadt auszuweiten und daraus eine Velozone zu machen. Dies gegen den Abstimmungswillen des Volkes. Autofahren in der Schweiz ist Abhocke, Bestrafung, Lenkung und Umerziehung, hat nichts mit Umweltschutz und Logik sondern mit der Ideologie der Autohasser zu tun.

Wenn ich in der Schweiz fahre, fahre ich ganz anders als auf der ganzen Welt. Ich starre die ganze Zeit auf den Tacho. Wahrscheinlich mache ich innerorts mal einen Unfall wegen dem. In keinem anderen Land der Welt fühlt man sich so durch Kameras überwacht und gegängelt. Passiert einem in der Schweiz ein Unfall ist man sofort ein Krimineller.

Ich bin auch für die Bestrafung von Raser, wenn ich aber sehe dass jemand wegen Geschwindigkeit eine Busse von zum Beispiel 6'000 kriegt, zwei Jahre auf Bewährung, 3 Jahre Fahrverbot und dann noch das Fahrzeug der Mutter konfisziert wird, dann frage ich mich warum Mörder so leicht wieder rauskommen.

Dubai ist voll von Kameras. Weit mehr als in der Schweiz. Die Geschwindigkeit ist 120 Km / h. In den meisten Regionen der UAE gehen die Blitzkästen aber erst bei 140 km / h ab. Ganz anders in der Schweiz. Das Gros der Abzockerbussen sind Normalbürger bei einer Überschreitung von 1 - 5 km /h nach Abzug einer sehr kleinen Toleranz. Dubai hat auch ein Road Pricing. Das geht auch OK wenn man den Autofahrer aber nicht schon mit CO2-Dummheiten, Treibstoffzöllen, Steuern und Abgaben in den Ruin treibt. In Europa ist es immer plus plus. Nicht Road Pricing oder höherer Benzinpreis sondern beides.

Einmal nicht auf den Tacho geschaut. Einmal ein Ortstafel an einer dummen Stelle übersehen und der Schweizer wird kriminalisiert. Jeder kann eine 50 Tafel mal übersehen, dann sind Sie schon ein Raser und die Busse ist gewaltig. Deutsche können noch gegen eine falsche Messung klagen, in der Schweiz hat der Bulle aber immer recht.

Es gibt kein Land dass keine Rushhour in die Ballungsräume hat. Von Berlin über Shanghai nach Kinshasa und New York. Nur die Schweiz denkt wieder anders. Temporreduktion aufgrund von Ausstoss und Rollgeräuschen kommen nur Deutschen und Schweizer in den Sinn. Andere Länder, mit Ausnahmen von solchen mit Roadpricing (London), leben mit ihrer Rushhour und bauen die Infrastruktur aus.

Ja Frau Leuthard, das mit der Ausbildung habt ihr jetzt schon im Griff. Die Kinder meiner Schwester kommen jeden Tag von ihrem Brainwash als "Links-Grüne-Multikulti-Vegetarier die eine Lehre statt Uni besuchen sollen" aus der Primarschule.
Internet
Die logische Folge einer Überlastung der Datenübertragung wäre also gemäss unseren Verkehrsplanern, dass man die Übertragungsrate senken müsste ;-)

Seltsam, dass noch kein Anbieter eine niedrige Transferrate als Verkaufsargument nutzt!
Datenstau ade - einfach nur noch mit 9600 baud übertragen und gut ist?
So ein Bullshit
Dafür wird die Zeit von A nach B länger und das entlastet die Strassen kaum. Wo kann denn überhaupt noch mehr als 80-100 KM/h gefahren werden? Baustellen, Tagesbaustellen, LKW-Rennen und Staus ohne Ende hindern ein schnelleres vorankommen heute schon. Ich denke, dass Leute die solchen Schrott erzählen sich kaum auf unseren Autobahnen bewegen und vermutlich mit der Bahn oder dem Helikopter unterwegs sind.
Planen
Wenn Frau Leuthard etwas plant , kostet es nur sehr viel Geld !!!!!!! Aber bringen tut es nichts !!!! Nein meistens ist das Gegenteil Tatsache !!!!
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