Bund startet neue Kampagne zum Notfallschutz bei AKW-Unfällen
Bund startet Kampagne zu AKW-Notfallschutz
publiziert: Dienstag, 31. Jan 2012 / 19:45 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 31. Jan 2012 / 20:07 Uhr
Das Atomkraftwerk Beznau.
Das Atomkraftwerk Beznau.

Bern - Der Bund hat im Vorfeld des Sirenen-Tests vom Mittwoch eine Informationskampagne zum richtigen Vorgehen der Bevölkerung im Falle eines AKW-Unfalls gestartet. Die Menschen in den Notfallschutzzonen 1 und 2 rund um die fünf AKW in der Schweiz erhalten dazu in den nächsten Tagen Post.

5 Meldungen im Zusammenhang
Zur Zielgruppe der Kampagne gehören Menschen aus den Deutschschweizer Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Luzern, Solothurn und Zürich sowie aus den welschen Kantonen Freiburg, Neuenburg und Waadt. Erhalten werden den Brief alle Menschen, die in einem Radius von 20 Kilometern rund um eines der AKW in Beznau AG, Leibstadt AG, Gösgen SO sowie Mühleberg BE wohnen.

Checklisten und Hintergrundinfos

Die Sendung enthält unter anderem eine Checkliste zum richtigen Verhalten im Ernstfall sowie Hintergrundinformationen. Weiter liegt eine Landkarte bei, auf der die Notfallschutzzonen rund um das jeweilige Atomkraftwerk eingezeichnet sind.

Auf der Rückseite des Plans ist in Listenform aufgeführt, welche Gemeinde zu welcher Zone gehört und in welchem Sektor sie liegt. Die Einteilung der Zonen in sechs sich überlappende 120 Grad grosse Sektoren dient dazu, je nach Windlage und Sektor spezifische Massnahmen zu verhängen.

Ausserdem erhalten alle Haushalte der Notfallschutzzonen eine Kunststoffmappe, in der sie die Unterlagen geschützt aufbewahren können. In der Mappe sollen die Menschen auch die Jodtabletten aufbewahren, die sie vor etwa sieben Jahren für den Ernstfall erhalten haben und die sie bei der Gemeinde auch nachbestellen können.

Kein Evakuierungspläne

Nicht Teil der Informationsmaterialien sind Evakuierungspläne. Diese gibt es noch nicht. Zurzeit seien die ETH Zürich zusammen mit einer Berliner Universität daran, Evakuierungspläne für Worst-Case-Szenarien zu entwickeln, sagte der Direktor des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS), Willi Scholl. Dazu werde Ende Jahr ein Bericht vorgelegt.

Diego Ochsner, Chef des Amtes für Militär und Bevölkerungsschutz des AKW-Standortkantons Solothurn, wies aber darauf hin, dass es auch in Zukunft zum Thema Evakuierung in dem Info-Material nicht mehr Angaben geben werde.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Aarau - Die Atomkraftwerkbetreiber erheben Beschwerde gegen die revidierte Jodtablettenverordnung. Sie wollen ... mehr lesen
Die AKW-Betreiber müssen für die Kosten von 30 Millionen Franken aufkommen.
Plakat von einer Anti-AKW-Demo. (Archivbild)
Bern - Die Kantone begrüssen den Vorschlag des Bundes, Jodtabletten vorsorglich ... mehr lesen
Brugg - Die Reaktordruckbehälter der Atomkraftwerke Mühleberg und ... mehr lesen 2
Nach aufgefundenen Fehler in Belgien werden die AKW`s in der Schweiz nochmals geprüft.
Zürich - In der Schweiz funktionieren lediglich vereinzelte Sirenen für den Allgemeinen Alarm nicht. Das zeigt eine erste ... mehr lesen
Nur eine Übung.
Hurrikane vor Florida: Werden nicht gefährlicher, da es ja keine Folgen einer nicht existierenden Klimaerwärmung gibt...
Hurrikane vor Florida: Werden nicht gefährlicher, da es ja ...
Etschmayer Es gibt verschiedene Methoden, mit den physikalischen Auswirkung der durch die Menschheit ausgestossenen oder freigesetzten Treibhausgase Kohlendioxid und Methan umzugehen. Da gibt es zum Beispiel Energiesparprogramme und Effizienzsteigerungen. Oder man verbietet einfach, darüber zu reden. mehr lesen   1
Fortsetzung der globalen Erwärmung  Genf - Das Jahr 2014 wird als das wärmste je gemessene Jahr in die Geschichte eingehen. Dies teilte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf mit.  
Positive Bilanz  Genf - Fünf Jahre nach dem Erdbeben in ...
Haiti wurde vor rund fünf Jahren von einem schlimmen Erdbeben erschüttert.
Erneut Unruhen in Haiti Port-au-Prince - In Haiti haben Dutzende Menschen den zweiten Tag in Folge gegen die Regierung von Staatschef Michel Martelly ...
Michel Martelly steht in der Kritik.
Titel Forum Teaser
  • Arnold aus Zürich 1
    Keine Vorverurteilung sondern Tatsachen Es wurde lediglich kommuniziert, was auf dem Stimmenrecorder zu hören ... heute 17:03
  • Kassandra aus Frauenfeld 1269
    Sorry, das sollte hierher: Also nochmals, was bringt das Ganze nun? Es kann immer alles auch ganz anders sein, ... heute 11:34
  • keinschaf aus Wladiwostok 2676
    Bravo! Danke für diesen ehrlichen Beitrag! gestern 21:09
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2899
    Geheimdienste,... Polizeibehörden, Staatsanwaltschaften kennen sich hervorragend in ... gestern 13:04
  • Kassandra aus Frauenfeld 1269
    Ein weiteres Beispiel dafür, dass nichts von Menschenhand Geschaffenes 100%-ig sicher sein ... So, 29.03.15 00:42
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2899
    Wer... den Terror und den totalen Krieg will, der soll ihn bekommen. Der ... Fr, 27.03.15 18:33
  • thomy aus Bern 4223
    ... Dramatische Szenen im .... Flugzeug ... Natürlich, die Passagiere, denke ich - da hat es ja ... Do, 26.03.15 12:28
  • keinschaf aus Wladiwostok 2676
    Herzinfarkt Der fühlt sich ganz anders an, als Nadelstiche im Brustbereich, lieber ... Di, 24.03.15 02:38
Wegen «Niklas» krachte ien Baum auf ein Auto.
Unglücksfälle «Niklas» lässt Baum auf Auto fallen Bern - Heftige Winde am Dienstag über Mitteleuropa haben ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 8°C 8°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall
Basel 9°C 9°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 9°C 11°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 12°C 13°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 12°C 18°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 10°C 15°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 11°C 21°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten