Bundesamt und Versicherer: Kein «Rentenklau»!
publiziert: Montag, 20. Nov 2006 / 18:26 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Nov 2006 / 19:42 Uhr

Bern - Der Schweizerische Versicherungsverband und das Bundesamt für Privatversicherungen weisen die Kritik der SP zurück.

Das BPV räumt ein, dass auf der Website tatsächlich die Angaben zu den BVG-Vermögen fehlten.
Das BPV räumt ein, dass auf der Website tatsächlich die Angaben zu den BVG-Vermögen fehlten.
3 Meldungen im Zusammenhang
Der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) und das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) dementieren den Vorwurf, den Versicherten Rentengelder in Millionenhöhe vorzuenthalten. Die gesetzlichen Vorgaben seien eingehalten worden.

Die Versicherer hätten im Jahr 2005 insgesamt gar mehr als die gesetzlich vorgesehene Ausschüttungsquote von 90 Prozent der Erträge in der beruflichen Vorsorge an die Versicherten weitergegeben, schreibt der SVV in einem Communiqué. Die Kunden hätten also vom guten Geschäftsgang profitiert.

Transparente Information

Die Versicherten seien darüber auch transparent informiert worden. Es sei falsch, einem ganzen Wirtschaftszweig vorzuwerfen, er halte sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen, «nur weil einem diese Bestimmungen nicht gefallen», schreibt der SVV.

Auch das Bundesamt für Privatversicherungen wehrt sich gegen den Vorwurf, den Lebensversicherern zu hohe Gewinnen zuzugestehen. Es habe die Mindestquote von 90 Prozent überprüft, diese entsprächen den gesetzlichen Vorgaben, teilte das Bundesamt mit.

«Strenge Solvenzanforderungen»

Es sei den Versicherungsunternehmen überlassen, wieviel vom Gesamtertrag sie den Versicherten über die Mindestquote hinaus ausschütten wollten. Zu beachten sei, dass mit den Mitteln auch Risikokapital zur Erfüllung der «strengen Solvenzanforderungen» bereitgestellt werden müsse.

Zum Vorwurf der fehlenden Transparenz räumt das BPV ein, dass auf der Website tatsächlich die Angaben zu den BVG-Vermögen fehlten. Die Publikation einer separaten BVG-Betriebsrechnung sei Ende Oktober noch nicht möglich gewesen. Die Zahlen seien aber bereits von einer Revisionsfirma überprüft und würden bis Ende Jahr nachgeliefert.

(dl/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Es wird eine marktkonforme Verzinsung der Freizügigkeitskonti verlangt.
Bern - Voll im Wahlkampf verstärkt ... mehr lesen
Bern - Nach Ansicht der SP haben ... mehr lesen
Intransparenz und mangelnde Kontrollen führten zu einem «neuen gewaltigen Rentenklau», so Hans-Jürg Fehr.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen   3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der Ständerat ist am Dienstag auf die Linie des Nationalrats eingeschwenkt. mehr lesen  
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen  1
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 1°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeschauer
Basel 3°C 7°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
St. Gallen 0°C 2°C Schneeschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee wolkig, wenig Schnee
Bern 1°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeschauer
Luzern 2°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wolkig, wenig Schnee
Genf 1°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wolkig, wenig Schnee
Lugano 5°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten