Unterstützung der kriminellen Organisation
Bundesanwaltschaft dehnt Ermittlungen zu Schweizer IS-Zelle aus
publiziert: Mittwoch, 5. Aug 2015 / 17:20 Uhr
Dem Verdächtigen wird Unterstützung der kriminellen Organisation Islamischer Staat (IS) vorgeworfen.
Dem Verdächtigen wird Unterstützung der kriminellen Organisation Islamischer Staat (IS) vorgeworfen.

Bern - Die Bundesanwaltschaft hat im Zuge ihrer Ermittlungen gegen eine IS-Zelle in der Schweiz eine Untersuchung gegen einen weiteren, vierten Verdächtigen eröffnet. Ihm wird Unterstützung der kriminellen Organisation Islamischer Staat (IS) vorgeworfen.

3 Meldungen im Zusammenhang
Drei mutmassliche Unterstützer des IS waren bereits im Frühjahr 2014 verhaftet worden. Der vierte Verdächtigte sei ein Schwager von einem der drei Beschuldigten, berichteten die Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» am Mittwoch.

Die Bundesanwaltschaft (BA) bestätigte auf Anfrage, dass gegen einen vierten Beschuldigten ermittelt wird. Nähere Angaben zur Person machte die Bundesanwaltschaft nicht. Vorgeworfen wird dem Verdächtigen Unterstützung einer kriminellen Organisation. Gemäss dem Zeitungsbericht befindet er sich auf freiem Fuss.

Die drei anderen Beschuldigten sitzen bereits seit März 2014 in Untersuchungshaft. Sie werden neben der Unterstützung einer kriminellen Organisation noch weiteren Straftaten verdächtigt - unter anderem sollen sie an Anschlagsplänen des IS in Europa beteiligt gewesen sein. Die Schlusseinvernahmen der vier Beschuldigten sind laut Bundesanwaltschaft im Herbst geplant.

Anschlag geplant

Die drei irakischen Staatsangehörigen waren im Frühjahr 2014 in der Nordostschweiz verhaftet worden. Als Verdachtsmomente nannte die Bundesanwaltschaft vergangenen Herbst neben der Unterstützung des IS die Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht, strafbare Vorbereitungshandlungen, Pornografie und Förderung der rechtswidrigen Ein- und Ausreise sowie des rechtswidrigen Aufenthalts.

Die drei Personen stehen laut der Bundesanwaltschaft im Verdacht, an Anschlagsplänen des IS in Europa beteiligt gewesen zu sein. Genauere Angaben zum möglichen Ziel der Anschlagspläne machte die Bundesanwaltschaft nicht.

Den Anstoss für die Strafuntersuchung gegen die drei Iraker hatte der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) gegeben, indem er nachrichtendienstliche Informationen an die Bundeskriminalpolizei weitergab.

(nir/sda)

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Sorry, zombie,
nichts muss "draussen" und alles muss immer diskutabel bleiben!!
Was bilden Sie sich eigentlich ein, derartige Regeln sebstherrlich und ohne irgendwelche Kenntnisse von unserer eigenen Verfassung und jener aller zivilisierten Staaten der Welt einfach mal so über den Haufen zu werfen? Sie glauben wohl, unsere Gesellschaft sei die "innere", aus der man ausschliessen kann, wem einem gerade nicht passt, und in der ein zombie einfach mal sagen kann, worüber und was wir diskutieren dürfen oder auch nicht? Sehen Sie wirklich nicht, dass Sie sich damit über alles erheben und alle teuer erkämpften westlichen Werte achtlos beiseite schieben?
Wenn überhaupt jemand eigentlich "draussen" bleiben müsste, dann es sind es Menschen, die unsere Zivilisation und unsere Verfassung derart mir Füssen treten, wie Sie es tun. Ihre Einstellung und ihr Weltbild sind für unsere Gesellschaft viel gefährlicher, als es der Koran oder die Bibel, in denen ja auch Diskussion und freies Wort verboten sind, es je werden können.
Dass Sie Willkür predigen, ist Ihnen wohl klar, oder? Unser Recht gilt für alle Menschen gleich und diskutieren tun wir, über was wir wollen, zombie, das bestimmen nicht Sie! Vieilleicht denken Sie einmal darüber nach zombie, sonst müssen wir Sie aus Frauenfeld ausweisen :-)
Das war Ihr miserabelster Beitrag von allen, damit sie haben sich aus der zivilisierten Welt verabschiedet, zombie.
Art. 15
Etwas wirr, Ihr 2784. Kommentar zum gleichen Thema. Erst schreiben Sie, wer nach Europa komme, müsse sich „den hiesigen Gepflogenheiten unterordnen“, zum Schluss bricht dann Ihre wahre Meinung durch: „Islam muss draussen bleiben“.

Was befürchten Sie, zombie1969? Dass „die hiesigen Gepflogenheiten“ nicht respektiert werden? Was zu diesen Gepflogenheiten gehört, ist auch in Art. 15 unserer Bundesverfassung festgeschrieben:

https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html...

Mit Ihrem „Islam muss draussen bleiben“ beweisen Sie, dass Sie von unseren Gepflogenheiten nichts begriffen haben. Was von Ihren Kommentaren zu halten ist, sagt Ihnen ARD-Journalistin Anja Reschke:

https://www.facebook.com/tagesschau/videos/10153481224744407/

Übrigens, es heisst, „love it, CHANGE IT or leave it“.
Wozu...
sich mit dem Islam und seinen Anhängern auseinandersetzen?
In Europa hat man weder Lust, noch hat man es nötig, sich mit dem Islam auseinanderzusetzen. Wer hier herkommt, hat sich den hiesigen Gepflogenheiten unterzuordnen oder zu gehen. Da existiert kein Diskussionsbedarf. Oder wie es heisst: "Love it or leave it."
Japan zum Beispiel macht es auch richtig: Sorry, keine Diskussion! Islam muss draussen bleiben.
.
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