Bundesanwaltschaft übernimmt Fall Behring
publiziert: Dienstag, 26. Okt 2004 / 12:54 Uhr

Bern - Die Bundesanwaltschaft hat am Montag den Fall Behring übernommen. Die Strafverfahren aus den Kantonen Basel-Stadt und Zürich werden damit von der Bundesanwaltschaft weitergeführt, wie BA-Sprecher Hansjürg Mark Wiedmer auf Anfrage sagte.

Der Fall Behring wird nun auf höchster Ebene verhandelt.
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Die Bundesanwaltschaft (BA) führe nun die kantonalen Verfahren wegen Verdachts auf gewerbsmässigen Anlagebetrug und Veruntreuung mit dem auf Bundesebene laufenden Strafverfahren wegen Geldwäscherei und Betrugsverdacht zusammen, sagte Wiedmer gegenüber der Nachrichtenagentur sda weiter.

Alle von den Kantonen gemachten Ermittlungen sowie die Verfügungen würden vom Bund übernommen. Die drei Personen, die sich derzeit in Untersuchungshaft befinden - darunter der Financier Dieter Behring -, unterstehen somit seit Montag dem Haftregime der Bundesanwaltschaft.

Im Interesse der laufenden Ermittlungen sind zum heutigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte möglich, sagte Wiedmer. Die BA sei nun an der Arbeit und werde die Öffentlichkeit zu gegebenem Zeitpunkt über den Verlauf der Ermittlungen informieren.

Wiedmer merkte ausserdem an, dass es um komplexe interkantonale und internationale Ermittlungen gehe, die von den Strafverfolgungsbehörden einen grossen Arbeitsaufwand erforderten. Die Hotline der Bundeskriminalpolizei für potenziell Geschädigte ist weiterhin in Betrieb.

Vergangene Woche waren Dieter Behring und drei weitere Personen wegen des Verdachts auf Anlagebetrug festgenommen worden. Zwei von ihnen wurden am Mittwoch wieder freigelassen. Eine weitere Person wurde am Donnerstag in Haft genommen. Behring wird verdächtigt, Tausende Anleger mit hohen Zinsversprechungen gelockt und um mehrere hundert Millionen Franken betrogen zu haben.

(fest/sda)

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