Schadsoftware
Bundesbehörden warnen vor «DNS-Changer»
publiziert: Freitag, 6. Jul 2012 / 12:39 Uhr
Je nach Einsatzart des Computers können schwerwiegende Probleme auftreten. (Symbolbild)
Je nach Einsatzart des Computers können schwerwiegende Probleme auftreten. (Symbolbild)

Bern - Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI empfiehlt Internetbenutzern, ihre Computer auf den Befall mit der Schadsoftware «DNS-Changer» zu überprüfen. Die Stiftung Switch hat deshalb einen Onlinetest bereitgestellt.

ICT-Security - von der Strategie bis zur Umsetzung
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Sei ein Computer mit der schädlichen Software infiziert, könne der Webbrowser so manipuliert werden, dass die Benutzer bei Abfrage von populären Webseiten unbemerkt auf manipulierte Seiten der Kriminellen umgeleitet werden.

Nach der Verhaftung der Betrüger im November 2011 wurden die manipulierten DNS-Server der Kriminellen durch korrekt arbeitende, vom FBI betriebene DNS-Server ersetzt, damit keine weiteren Manipulationen mehr möglich sind.

Diese FBI-Server sollen am 9. Juli 2012 abgeschaltet werden. Als Folge davon werden infizierte Computer keine Webseiten mehr aufrufen können. Je nach Einsatzart des Computers kann dies zu schwerwiegenden Problemen führen.

(bert/sda)

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