Bundespersonal fordert höhere Löhne
publiziert: Donnerstag, 4. Mai 2006 / 21:51 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 4. Mai 2006 / 22:19 Uhr

Bern - Das Bundespersonal will eine Lohnanpassung. Für 2007 verlangen die Personalverbände mindestens 1,2 Prozent Teuerungsausgleich.

Finanzminister Merz informierte über die weiter angespannte Finanzlage.
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Ausserdem wird eine Einmalzulage von etwa 1,9 Prozent gefordert. Mit Blick auf das Budget 2007 fand das traditionelle Mai-Gespräch zwischen den Bundespersonalverbänden und Finanzminister Hans-Rudolf Merz statt. Das nächste Treffen ist auf August angesetzt, wie das Eidg. Finanzdepartement mitteilte.

An den Verhandlungen waren seitens des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes die «Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal (VGB)» sowie die Gewerkschaft transfair vertreten, die dem Dachverband der christlichen Gewerkschaften Travail.Suisse angehört.

Endlose Reorganisationen

Die VGB-Gewerkschaften warnen den Bundesrat laut einem Communiqué davor, die «negative Personalpolitik mit Lohndruck, Pensionskassen- Abbau, Stellenabbau und endlosen unnötigen Reorganisationen» fortzusetzen.

Konkret fordern die Gewerkschaften für 2007 mindestens 1,2 Prozent Teuerungsausgleich, eine Zulage von 1,9 Prozent sowie eine bis 2009 verteilte Reallohnerhöhung von 3 Prozent.

Unterschiedliche Auffassungen

Laut dem Eidgenössischen Finanzdepartement verliefen die Gespräche «trotz unterschiedlicher Auffassung» konstruktiv. Bundesrat Merz habe über die nach wie vor angespannte Situation des Bundeshaushalts informiert.

(ht/sda)

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