Neues Wahlberechtigungsalter
Bundespräsident Burkhalter plädiert für das Stimmrechtsalter 16
publiziert: Sonntag, 13. Apr 2014 / 16:14 Uhr
Didier Burkhalter.
Didier Burkhalter.

Bern - Junge Schweizerinnen und Schweizer sollen vom 16. Geburtstag an abstimmen können. Diese Meinung äusserte Bundespräsident Didier Burkhalter gegenüber der Zeitung «Schweiz am Sonntag». Eine Senkung des Stimmrechtsalters müsse aber lokal geprüft werden.

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Burkhalter befürwortet «den Grundsatz des Stimmrechtsalters 16». Eine Sprecherin des Departements für auswärtige Angelegenheiten bestätigte Burkhalters Aussage. «Mit dem tieferen Stimmrechtsalter kann die Verantwortung der Jugend für und ihre Integration in unsere Schicksalsgemeinschaft gefördert werden», sagte Burkhalter demnach.

Der Entscheid zur Senkung des Stimmrechtsalters soll aber nicht auf Bundesebene fallen: Burkhalter ist der Auffassung, dass «vorrangig auf lokaler und kantonaler Ebene geprüft und entschieden werden soll, gemäss den speziellen Bedürfnissen der Bevölkerung in den einzelnen Kantonen».

Zurzeit kennt einzig der Kanton Glarus das Stimmrechtsalter 16. In mehreren anderen Kantonen wurden Vorlagen in Parlamentsdebatten gestoppt oder vom Stimmvolk abgelehnt. Der Fall war dies zum Beispiel in Zürich, Bern, den beiden Basel, St. Gallen, Aargau und Neuenburg.

Verweis auf VOX-Analyse

Burkhalter machte seine Aussagen im Zusammenhang mit der Stimmbeteiligung der jungen Erwachsenen. Die VOX-Analyse zur Abstimmung über die SVP-Masseneinwanderungsinitiative hatte ergeben, dass unter den 18- bis 29-Jährigen die Beteiligung am Urnengang gering war.

Nach Angaben des für die Erhebung verantwortlichen Forschungsinstituts gfs.bern war die Stimmbeteiligung der jungen Menschen damit nicht aussergewöhnlich tief. Bei anderen Urnengängen sei die Teilnahme noch geringer gewesen, hält das Institut mit Verweis auf Daten von 45 Urnengängen seit dem Jahr 2000 fest.

(ww/sda)

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Erst ab 18 ins Stimmlokal.
Zusammenfassung
Mit 6 Jahren beginnt der Sexualunterricht in der Basisstufe (ehemaliger Kindergarten) und jedes Kind braucht ein Mobiltelefon, was für Mami der Ersatz des früheren Babyphones darstellt.
Mit 10 Jahren braucht jedes Kind einen Internetzugang. Nicht nur, um die ersten Nachtselfies auszutauschen, sondern um für die Schule "Medienkompetenz" zu erwerben.
Mit 12 benötigen alle Mädchen HighHeels, Schminkköfferchen, Lippenstift und Haarfärbemittel, weil es uncool ist, ungeschminkt im Unterricht zu erscheinen, wo gerade die ersten Mobbing- und Groomingfälle besprochen werden.
Mit 14 werden die Kinder nicht mehr mit dem Elterntaxi zur Schule gefahren, weil Mami wieder arbeitet. Damit das "Kind" trotzdem dauerbeaufsichtigt ist und in seiner Entwicklung auf keinen Fall etwas verpassen könnte, wird der Tagesablauf mit Musikstunden, Tanzunterricht und natürlich täglich 3 Stunden Nachhilfe durch eine 2 Jahre ältere Gymnasiastin erteilt, die selbst nachhilfebedürftig ist.

Mit dem 16. Geburtstag dürfen sich die Kinder endlich auf politische Mitsprache freuen. Damit keine Überforderungssituationen eintreten, beschäftigt der Bund ein neu zu schaffendes Gremium aus Sozialpädagogen, Psychologen, Neurologen, Soziologen und einem Vertreter der Juso, die den Kindern, die jetzt "Jugendliche" genannt werden, via Facebook-Gruppe das Liken, das jetzt "Abstimmen" genannt wird, erklären.

Mit 18 erreicht der Jugendliche die Mündigkeit. Damit darf der Jugendliche jetzt auch frei über seine Sexualität entscheiden. Im Prinzip. Er wird jetzt latent durch ein Heer von Alkohol- und Tabakpräventionisten begleitet, die zwar den Genussmittelkonsum am Wochenende nicht reduzieren, aber zumindest gewaltig verteuern und ihm das dazugehörende schlechte Gewissen verpassen. Gleichzeitig kümmern sich Spezialisten um die Fälle, bei denen abartiges Sexualverhalten festgestellt und mutmasslicherweise auf Frühsexualisierung und 10 Jahre Internet-Porno-Konsum zurückzuführen sei.

Mit 20 kümmert sich die Physiotherapeutin um die Fälle, die bereits die ersten schweren Körperhaltungsschäden aufweisen, die, so wird vermutet, auf den übermässigen Gebrauch elektronischer Gadgets mit damit einhergehendem Mangel an Bewegung zurückzuführen sei.
Ganz schwierigen Fällen muss in monatelangen Therapien das Sitzen beigebracht werden, da es in heutigen Familien nicht mehr üblich sei, dass Kinder auf Stühlen und Polstergruppen SITZEN, sondern in widernatürlichen Haltungen darauf LIEGEN, was dann im Alltag (Schule, Zugfahrt usw.) adaptiert wird. Wirbelsäulen, die natürlicherweise eigentlich eine S-Form haben sollten, haben eine C-Form, was dann im Jargon "Bananen-Wirbelsäule" genannt wird.

Mit 25 erreicht der Jugendliche, der jetzt je nach Situation "Jugendlicher", "junger Erwachsener" oder schlicht "die Jungen" genannt wird, auch seine Strafmündigkeit. Denn vorher, so Neurologen, sei sein Frontallappen noch nicht ausgebildet, so dass der Jugendliche sich seiner Taten nicht im vollen Umfang bewusst sei oder je nachdem seine Aktivitäten nicht kontrollieren könne.
(was aber natürlich die vergangenen 9 Jahre keinen Einfluss auf sein Abstimmungsverhalten gehabt habe)

Nach 25 erfolgt der Übertritt in die Welt der "Erwachsenen". In dieser Welt darf er politisch frei entscheiden, solange es dem Willen der Regierung und der Verwaltung entspricht.
Anderenfalls wird ihm die Kompetenz aberkannt, die Komplexität der vorgelegten Materie im vollen Umfang erkannt zu haben. Mittels eines Heers von Spin-Docs wird er bewusstseinsverändernd medial dahingehend beeinflusst (was sich "teaching" nennt), dass er nach dem Abstimmungsprozedere nicht mehr wissen solle, was oben und was unten ist und deshalb künftig wieder regierungskonform entscheide.
Klar doch!
Klar wollen der Burki, Linke und Grüne ein Stimmrecht mit 16. Diese Wählergruppe wählt mehrheitlich links, grün und Pro-EU.

Am besten mit 12. Dann können Lehrer unsere Kinder gemäss neuem Schulplan zusätzlich zu multikulti Vegetarier, Konsum- und Autohassern auch noch gleich zu Bürgern erziehen die "richtig" wählen und beim Ausfüllen der Stimmzettel helfen.

Aber mit der Abstimmung via Internet wird das Alles nicht mehr nötig sein. Da ist dann das passende Stimmresultat leicht erreichbar.
Wohl kaum
Was soll denn das wieder? Gibt es in Bundesbern nichts gescheiteres zu tun als über solchen Quatsch zu debattieren. Kostet mehr, ändert am Wahlergebnis gar nichts und die prozentuale Stimmbeteiligung wird dadurch auch nicht besser. Mündigkeit und Stimmrecht mit 18 Jahren reicht doch völlig und dies ist schon jetzt mit gewissen Problemen behaftet. Mir graut jetzt schon vor einem achten Bundesrat.
.
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