Bundespräsident Kaspar Villiger zieht Bilanz
publiziert: Donnerstag, 19. Dez 2002 / 12:31 Uhr

Bern - Am Ende seines Präsidiums und vor seinem letzten Amtsjahr bleibt Finanzminister Kaspar Villiger motiviert: Auch im Wahljahr braucht es den Willen, die Probleme wirklich anzupacken und nicht nur zu zerreden, sagte er vor den Medien.

Zu seinem zweiten Jahr als primus inter pares zog Villiger eine positive Bilanz. Die Arbeit im Kollegium sei effizient, entscheidorientiert und freundschaftlich gewesen. Das Amt habe ihm viele Treffen mit Staatschefs und Ministern, 83 öffentliche Auftritte und als Höhepunkte den UNO-Beitritt und die Eröffnung der Expo gebracht.

Dass 2002 kein leichtes Jahr war, verhehlte Villiger nicht. Die allgemeine Stimmung ist nicht sehr gut. Es gebe aber auch Positives: Das Volk sei sensibel für Augenmass, seriöse Arbeit und Verantwortung, die Wirtschaft entwickle Selbstheilungskräfte gegen Fehlleistungen. Im übrigen fühlen wir uns einmal mehr schlechter, als es uns geht.

Sorgen macht Villiger das politische Klima. Es herrsche eine zentrifugale, interessengesteuerte und am Wahlerfolg orientierte Kurzzeitpolitik. Die Konsensfähigkeit nehme ab, die Polarisierung zu. Auch im Wahljahr genüge es nicht, sich nur gegenseitig Vorwürfe zu machen. Gefragt sei die Fähigkeit, trotz unterschiedlicher Ausgangspositionen taugliche Kompromisse zu finden.

Als Finanzminister will Villiger in einem schwieriger gewordenen Umfeld und ohne auf eigene Popularitätskurven und Wahlchancen zu achten, noch einige Vorhaben vorantreiben. Zieldreieck seien die Verbesserung des Systems Schweiz (Stichwort Neuer Finanzausgleich), die Stärkung des Standortes Schweiz und gesunde Bundesfinanzen.

(bert/sda)

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