
Bern - Bahn- und Autofahren wird in den kommenden Jahren teurer. Der Bundesrat schlägt vor, für die künftige Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur vermehrt die Nutzerinnen und Nutzer zur Kasse zu bitten. Am Donnerstag hat er seine Pläne präsentiert.
Die Preise für Zugbillette sollen deshalb in den nächsten Jahren schrittweise steigen, um insgesamt 10 Prozent. Noch offen ist, wie die Preiserhöhung ausgestaltet wird. Klar ist lediglich, dass die Preise nicht pauschal, sondern differenziert erhöht werden sollen.
Ziel ist es, die Verkehrsspitzen zu glätten. Auf stark genutzten Strecken und zu Stosszeiten könnten die Preise also stärker steigen. Betroffen wären damit insbesondere die Pendlerinnen und Pendler.
Keine Anreize für langes Pendeln
Diese sollen auch mehr Steuern bezahlen: Künftig soll nur noch das Pendeln innerhalb von Agglomerationen steuerlich abzugsfähig sein. «Wir wollen nicht unterstützen, dass man quer durch die ganze Schweiz pendelt», sagte die Verkehrsministerin dazu. Seit 1984 sei die Wegzeit um über 40 Prozent angestiegen, auf 100 Minuten.
Leuthard räumte ein, dass für Arbeitslose ein Job mit einem einstündigen Arbeitsweg als zumutbar gilt, gab aber auch zu bedenken, dass 50 Prozent der Mobilität auf die Freizeit entfalle. Mit den bisherigen Steuerabzügen habe der Bund falsche Anreize gesetzt.
100 Franken für Autobahnvignette
Teurer werden soll aber auch das Autofahren. In einem ersten Schritt will der Bundesrat den Preis für die Autobahnvignette anheben, von heute 40 auf 80 bis 100 Franken. Gleichzeitig will er eine Kurzzeitvignette zu 40 Franken einführen. Geschehen soll dies voraussichtlich 2014. Das Parlament muss die Änderung genehmigen.
In einem zweiten Schritt wird das Benzin teurer: Der Mineralölsteuerzuschlag soll um 7 bis 10 Rappen pro Liter erhöht werden. Diese Massnahme will der Bundesrat dem Parlament 2015 unterbreiten. Der Zuschlag sei letztmals 1974 angepasst worden, gibt der Bundesrat zu bedenken. Zudem sei die Belastung durch die Steuer wegen des geringeren Treibstoffverbrauchs gesunken.
(bert/sda)
Offensichtlich informierte das Schweizer Fernsehen Ihrer Meinung nach falsch.
Die andere Aussage stimmt etwa so wie "kaum ist das UVEK in bürgerlicher Hand ist es Januar".
Jede Partei ist gegen irgendwas oder mehrere Dinge die Leuthard verkündet hat.
Zum Glück eigentlich, denn dies bedeutet, dass wie heutzutage so üblich im Parlament, kein Konsens gefunden werden wird und am Schluss alles beim Alten bleibt.
Tatsache bleibt: Kaum ist das UVEK in der Hand der Bürgerlichen, heisst es: Steuern rauf, Abgaben rauf, Leistung runter. Und selbstverständlich vor allem auf Kosten des Mittelstandes der so hart arbeitet und der Oberschicht erst ihre Mätzchen und Reichtum ermöglicht.
Sind wir froh dass wir Leunberger nach 15 Jahren endlich los wurden. Das meine ich parteiunabhängig.
Die Linken stehen für Steuern und Abgaben und würden den Mittelstand schneller ausbluten.
Aber bis die konservativen (nicht nur SVP-)Wähler diese Strategie vom Mittelstand ausbluten und den Reichen (sprich den SVP-Geldgebern) in den Hintern blasen kapiert haben, müssen wir das alle auf die harte Tour am eigenen Leib erfahren.
Wenn schon die Mitte-Links Leuthard jetzt diesen rigorosen Steuern rauf, Leistungsabbau, Bestrafen der Pendler (die ja arbeiten wollen!) durchzieht, dann möchte ich gar nicht wissen, was ein FDP'ler oder Gott behüte SVP'ler im UVEK alles anrichten könnte.
Auch hier gilt wieder der Grundsatz der Bürgerlichen: Den Mittelstand möglichst auf allen Gebieten langsam ausbluten, damit die Oberschicht immer eine schön gefüllte Blutbank hat.
Die Steuerbelastung in der Schweiz ist lächerlich im Vergleich zum Ausland. Für Steuererhöhungen bin ich trotzdem nicht, vor allem nicht auf idiotische Kürzungen von Abzügen, die bisher völlig Sinn gemacht haben.
Ohne bürgerliche Politik hätten wir gar keinen Millardenüberschuss.
Und was ist eigentlich mit dem Milliardenüberschuss den der Bund gemacht hat? Ach, ich vergass, der soll natürlich für Steuererleichterungen für die Reichen eingesetzt werden. Das Geld holt man sich lieber beim Mittelstand.
Wenn ich jetzt diesen Umstand monatlich mit CHF 20.- sponsere, ( was gibt ein durchschnittlicher Raucher in der Woche aus) komme ich im Jahr auf CHF 240.- Wenn ich weiter davon ausgehe, dass nicht nur kleinere und mittlere Läden sondern auch die Grossen von diesen Vorteilen des öffentlichen Verkehrs profitieren und wenn ich auch noch die vielen Baizen und Fast Foods und Restaurants miteinbeziehe käme so ein stattliches und vor allem ZWECKGEBUNDENES Sümmchen zusammen.
Ja ja ich weiss, das war ja auch nur so ein Anfall zu später Stunde.
Keine Angst liebe Kolleginnen und Kollegen vom jammernden Gewerbe (Gastgewerbe) soweit wird es nie kommen. Die Verbände würden sich gegen so etwas zu wehren wissen.
Zahlen wir also lieber unsere Mehr- oder weniger werten Steuern Gebühren und Abgaben, ohne zu wissen für was wir wirklich bezahlen und finanzieren damit die Existenzberechtigung debiler Bürokraten,.
- zombie1969 aus Frauenfeld 1021
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