Bundesrat: Caspar Baader will sich nicht nominieren lassen
publiziert: Mittwoch, 18. Aug 2010 / 10:30 Uhr
Der Baselbieter SVP-Nationalrat und Fraktionspräsident Caspar Baader will wirklich nicht.
Der Baselbieter SVP-Nationalrat und Fraktionspräsident Caspar Baader will wirklich nicht.

Liestal - Der Baselbieter SVP-Nationalrat und Fraktionspräsident Caspar Baader will offensichtlich wirklich nicht Bundesrat werden. Auf seinen Wunsch verzichtet die Parteileitung der SVP Baselland darauf, ihn als Bundesratskandidaten zu nominieren.

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Die Parteileitung habe die Nominationsfrage an einer Sitzung vom Dienstag mit Baader eingehend diskutiert, teilte die SVP Baselland am Mittwoch mit.

Baader habe seine Kantonalpartei dabei gebeten, ihn nicht für die Bundesratswahl zu nominieren. Die Parteileitung habe dies mit Verständnis entgegengenommen und respektiere diesen Wunsch, heisst es in der Mitteilung.

Baader, der schon bei früheren Vakanzen im Bundesrat auf eine Kandidatur verzichtet hatte, war bei der Rücktrittsankündigung von SP-Bundesrat Moritz Leuenberger von SVP-Präsident Toni Brunner als Kandidat ins Spiel gebracht worden.

Kein Interesse gezeigt

Der SVP-Fraktionschef selbst zeigte in den letzten Tagen mit Verweis auf die Verantwortung für sein Geschäft mit rund zehn Angestellten keine Interesse an einer Kandidatur.

Ebenfalls nicht in den Bundesrat will die St. Galler SP-Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann (49). Sie begründete ihren Verzicht gegenüber der SP St. Gallen am Mittwoch damit, ihr Amt als Regierungsrätin «tatkräftig und mit viel Herzblut weiterführen» zu wollen.

Parteileitung bedauert Entscheid

Die Parteileitung der SP St. Gallen bedauert den Entscheid Heidi Hanselmanns. Mit ihr wäre eine valable und ausgewiesene Persönlichkeit mit eindrücklichem Leistungsausweis bei den Bundesrats-Ersatzwahlen vom 22. September zur Verfügung gestanden, heisst es im Communiqué. Die Parteileitung hat auch Verständnis.

Heidi Hanselmann, die seit sechs Jahren in der Kantonsregierung ist, hatte sich eine Bundesratskandidatur sorgfältig überlegt. Noch am Überlegen ist die St. Galler SP-Nationalrätin Hildegard Fässler (59). Die SP St. Gallen hat auf kommenden Montag einen Parteitag anberaumt. Bis dahin entscheidet sich, ob Fässler antreten wird.

(ade/sda)

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Intelligent?
Für den scheiss Zahltag den man als Bundesrat hat, würde ich so einen Job wie der von Baader auch nicht aufgeben.
Und sich dann noch von allen anpissen lassen, wie schlecht man regiert.
Wenn ich hier die Forumskommentare lese, würde ich nicht einmal für 1. Mio pro Jahr Bundesrat werden wollen.
Baader ist intelligent...
...im Gegensatz zu vielen seiner Parteigenossen.

Warum sollte er sich hier verheizen lassen. Nicht mit ihm.

Aber er wird ganz sicher antreten, sobald der BR-Sitz für die SVP legitim ist und von der Bundesversammlung auch anerkannt werden wird.

Nach den Wahlen 2011 dürfte es soweit sein.

Bin echt gespannt, welcher SVP Depp sich bei dieser BR-Wahl in ein paar Wochen verheizen lassen wird. Am liebsten wäre mir Toni Brunner selbst.
Oder Mörgeli...das wär doch ein Spass.
Zuzutrauen wäre der SVolldeppenP auch, dass sie wieder Blocher nominiert...
.
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