Maurer hält Plädoyer für Wehrpflicht
Bundesrat Maurer glaubt weiterhin an die «beste Armee der Welt»
publiziert: Samstag, 17. Mrz 2012 / 13:38 Uhr / aktualisiert: Samstag, 17. Mrz 2012 / 13:57 Uhr
Bundesrat und Parlament fordern eine vollständige Umsetzung der Beschlüsse vom 29. September 2011 zur Weiterentwicklung der Armee.
Bundesrat und Parlament fordern eine vollständige Umsetzung der Beschlüsse vom 29. September 2011 zur Weiterentwicklung der Armee.

Luzern - Für Bundesrat Ueli Maurer ist das Milizsystem der Schweizer Armee Gründen der Kosten, der Kapazität und der Kompetenz nach wie vor das beste. Vor der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) hielt er am Samstag in Luzern ein Plädoyer für Wehrpflicht und Miliz.

Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
2 Meldungen im Zusammenhang
Maurer bekräftigte vor den Offizieren erneut seine Überzeugung von der «besten Armee der Welt». Es gehe dabei nicht nur um das Militär, sondern um ein Gesellschaftsmodell und den inneren Zusammenhalt der Schweiz. Die Armee sei identitätsstiftend.

Das Milizsystem, so Maurer, sei die billigste Lösung, es sei flexibel und es rekrutiere seine Leute aus «der erfolgreichsten Volkswirtschaft der Welt»; die USA dagegen müssten Leute in Strafanstalten holen. Indem die Soldaten gleichzeitig Bürger seien, funktioniere auch die demokratische Kontrolle der Streitkräfte.

Maurer sprach auch über die Finanzierung der neuen Kampfflugzeuge. Es gehe um drei Milliarden Franken innerhalb von 30 Jahren, 0,2 Promille des jährlichen Bundesbudgets. «Darf man deswegen die Sicherheit aufs Spiel setzen», fragte Maurer und meinte, wer nicht in die Sicherheit investiere, gefährde den Wohlstand.

Dass derzeit über die Sicherheit diskutiert wird, wertet Maurer als positiv. Das bedeute, dass die Armee am Ball sei, denn nur wer am Ball sei, werde angegriffen. Die Offiziere forderte er auf, die Politik des Bundesrates genau zu verfolgen und wenn nötig auch zu kritisieren. Es gelte unterschiedliche Funktionen wahrzunehmen.

Denis Froidevaux zum neuen Präsidenten gewählt

Die SOG-Delegierten wählten in Luzern den 52-jährigen Denis Froidevaux zum neuen Präsidenten. Er ist als Brigadier im Heeresstab verantwortlich für die Patrouille des Glaciers. Zudem ist er Chef des waadtländischen Amtes für zivile und militärische Sicherheit. Froidevaux löst Oberst Hans Schatzmann ab, der die SOG während vier Jahren führte.

Die SOG verabschiedete ferner eine Resolution an Bundesrat und Parlament. Darin fordert sie eine vollständige Umsetzung der Beschlüsse vom 29. September 2011 zur Weiterentwicklung der Armee, insbesondere einen jährlichen Ausgabenplafond von fünf Milliarden Franken ab 2014, einen Sollbestand von 100'000 Angehörigen sowie die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Mägenwil AG - Kürzere Rekrutenschulen und Wiederholungskurse bei einem Truppenbestand von nur noch 100'000 Mann - ... mehr lesen
Der Verteidigungsminister warnt vor dem Armee-Abbau. (Archivbild)
Jede Armee ist die Beste . . .
. . . solange sie nicht gebraucht wird. Unsere Armee ist seit über 100 Jahren die Beste, denn sie folgt einem klugen asiatischen Grundsatz. Nur der wird zum Sieger, der den Konflikt vermeidet.
Wie wäre es....
... zur Abwechslung mit Titeln wie:

Bundesrat Berset glaubt weiterhin an das teuerste und durchreglementierteste sozialistische Zwangsgesundheitssystem der Welt

Bundesrätin Leuthard glaubt weiterhin an den schlechtest vorbereiteten, überstürzten, unüberlegten, in der Sackgasse endenden Energieumbau der Welt

Bundesrätin Widmer glaubt weiterhin an einen erfolgreichen Abschluss eiligst und untertänigst formulierter Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA und Deutschland

Bundesrat Schneider glaubt weiterhin an das komplizierteste Kartellrecht der Welt

Bundesrätin Sommaruga glaubt weiterhin... ja, woran eigentlich?
Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
Der Nationalrat hat heute der Vorlage zugestimmt.
Der Nationalrat hat heute der Vorlage zugestimmt.
Steuerrecht  Bern - Kleine Vereine sollen in Zukunft von der Steuer befreit werden. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat einer entsprechenden Vorlage zugestimmt. Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass sich der Verein ideellen Zwecken widmet. 
Informationstechnologie  Bern - Die Schweiz soll dazu beitragen, dass das Internet sicher und zugänglich bleibt. Der Ständerat hat am Dienstag einen Vorstoss aus dem ...
Die Schweiz soll beitragen, dass das Internet sicherer wird.
Student fliegt für gefälschte E-Mail von der Uni Lausanne - Mit einem E-Mail mit gefälschtem Absender versuchte ein Student der Geisteswissenschaften ...
Gebäude der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der UNIL am Campus in Dorigny.
Auf einer Internet-Plattform wurde mehrfach zum Mord aufgerufen. (Symbolbild)
Morddrohungen gegen KESB - Mann inhaftiert Winterthur ZH - Ein 48-jähriger Mann soll im Internet Morddrohungen gegen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1208
    Keine Vorverurteilungen bitte! KO-Tropfen sind nicht die einzige Droge, mt der man Menschen gefügig ... gestern 19:56
  • tigerkralle aus Winznau 117
    Frau Spiess Frau Spiess jetzt aber eine Entschuldigung an Herrn Hürlimann,was Sie ... gestern 17:43
  • antischwurbel aus uetikon 1
    echte information? eine weitere mutlose aktion der atom"aufsicht". schade! was wirklich ... gestern 16:14
  • LinusLuchs aus Basel 61
    Welche Wurzel, Herr Bundesrat? Terrorismus an der Wurzel bekämpfen. Klingt vernünftig. Und wie geht ... gestern 14:26
  • Kassandra aus Frauenfeld 1208
    Serbische Asylsuchende wird es bald schon nicht mehr geben, da macht sich der zombie zu ... gestern 14:20
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2831
    "serbische Asylsuchende" AsylbewerberInnen aus dem EU-Beitrittskandidat Serbien! Und dann ... gestern 12:36
  • Kassandra aus Frauenfeld 1208
    Eine ganz faule Tour! Nichtwissen schützt nun doch vor Strafe! Und die Frau Fehr ist ... gestern 11:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1208
    Sinkende Qualität der Medien und Beschneidungen der Medienfreiheit. Wohin würde die Schweiz wohl ... gestern 10:03
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich -0°C 2°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall leicht bewölkt, Schneefall
Basel -1°C 5°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 1°C 6°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall bewölkt, Schneefall
Bern 2°C 9°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Luzern 2°C 9°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Genf 1°C 10°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 8°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten